{"id":2450,"date":"2015-03-25T22:33:23","date_gmt":"2015-03-25T20:33:23","guid":{"rendered":"http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/?p=2450"},"modified":"2015-06-28T15:32:12","modified_gmt":"2015-06-28T13:32:12","slug":"dominus-jesus-06","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/?p=2450","title":{"rendered":"Dominus Jesus #06"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/420180_vatican-basilica-san-petro-dedykacja-dla-kogos-bliskiego.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-2492\" title=\"vatican-basilica-san-petro\" src=\"http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/420180_vatican-basilica-san-petro-dedykacja-dla-kogos-bliskiego.jpg\" alt=\"\" width=\"530\" height=\"330\" srcset=\"http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/420180_vatican-basilica-san-petro-dedykacja-dla-kogos-bliskiego.jpg 883w, http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/420180_vatican-basilica-san-petro-dedykacja-dla-kogos-bliskiego-300x186.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 530px) 100vw, 530px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Letzter Teil:<\/p>\n<p><strong>VI. Die Kirche und die Religionen im Hinblick auf das Heil<\/strong><\/p>\n<p>20.  Von dem, was oben in Erinnerung gerufen wurde, ergeben sich auch einige  notwendige Punkte f\u00fcr die Richtung, welche die theologische Reflexion  einschlagen muss, um die Beziehung der Kirche und der Religionen mit dem  Heil zu vertiefen.<\/p>\n<p>Es ist vor allem fest zu glauben, dass die<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bb<em>pilgernde  Kirche zum Heile notwendig ist. Der eine Christus ist Mittler und Weg  zum Heil, der in seinem Leib, der Kirche, uns gegenw\u00e4rtig wird; indem er  aber selbst mit ausdr\u00fccklichen Worten die Notwendigkeit des Glaubens  und der Taufe betont hat (vgl. Mk 16,16; Joh 3,5), hat er zugleich die  Notwendigkeit der Kirche, in die die Menschen durch die Taufe wie durch  eine T\u00fcre eintreten, bekr\u00e4ftigt<\/em>\u00ab.<sup>77<\/sup><\/li>\n<\/ul>\n<p>Diese Lehre darf nicht dem allgemeinen Heilswillen Gottes entgegengesetzt werden (vgl. 1 Tim 2,4); deswegen<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bb<em>muss  man diese beiden Wahrheiten zusammen gegenw\u00e4rtig haben, die tats\u00e4chlich  gegebene M\u00f6glichkeit des Heiles in Christus f\u00fcr alle Menschen und die  Notwendigkeit der Kirche f\u00fcr dieses Heil<\/em>\u00ab.<sup>78 <\/sup><\/li>\n<\/ul>\n<p>Die Kirche ist das \u00bb<em>allumfassende Heilssakrament<\/em>\u00ab.<sup>79<\/sup> Sie ist immer auf geheimnisvolle Weise mit dem Retter Jesus Christus,  ihrem Haupt, verbunden und ihm untergeordnet, und hat deshalb im Plan  Gottes eine unumg\u00e4ngliche Beziehung zum Heil eines jeden Menschen.<sup>80 <\/sup>F\u00fcr  jene, die nicht formell und sichtbar Glieder der Kirche sind, \u00bbist das  Heil in Christus zug\u00e4nglich kraft der Gnade, die sie zwar nicht f\u00f6rmlich  in die Kirche eingliedert \u2014 obschon sie geheimnisvoll mit ihr verbunden  sind \u2014, aber ihnen in angemessener Weise innerlich und \u00e4u\u00dferlich Licht  bringt. Diese Gnade kommt von Christus, sie ist Frucht seines Opfers und  wird vom Heiligen Geist geschenkt\u00ab.<sup>81<\/sup> Sie steht in Beziehung zur Kirche, die \u00bb<em>ihren Ursprung aus der Sendung des Sohnes und der Sendung des Heiligen Geistes herleitet gem\u00e4\u00df dem Plan Gottes des Vaters<\/em>\u00ab.<sup>82<\/sup><\/p>\n<p>21.  Bez\u00fcglich der Weise, in der die heilbringende Gnade Gottes, die immer  durch Christus im Heiligen Geist geschenkt wird und in geheimnisvoller  Beziehung zur Kirche steht, die einzelnen Nichtchristen erreicht, stellt  das Zweite Vatikanische Konzil lediglich fest, dass Gott sie schenkt \u00bb<em>auf Wegen, die er wei\u00df<\/em>\u00ab.<sup>83<\/sup> Die Theologie ist damit besch\u00e4ftigt, dieses Thema zu vertiefen. Diese  theologische Arbeit ist zu ermutigen, denn sie ist zweifellos n\u00fctzlich  f\u00fcr ein wachsendes Verst\u00e4ndnis der Heilspl\u00e4ne Gottes und der Wege ihrer  Verwirklichung. Doch aus dem bisher Gesagten \u00fcber die Mittlerschaft Jesu  Christi und \u00fcber die \u00bb<em>besondere und einzigartige Beziehung<\/em>\u00ab<sup>84<\/sup> zwischen der Kirche und dem Reich Gottes unter den Menschen \u2014 das im  Wesentlichen das Reich des universalen Retters Jesus Christus ist \u2014,  geht klar hervor, dass es dem katholischen Glauben widerspr\u00e4che, die  Kirche als einen Heilsweg neben jenen in den anderen Religionen zu  betrachten, die komplement\u00e4r zur Kirche, ja im Grunde ihr gleichwertig  w\u00e4ren, insofern sie mit dieser zum eschatologischen Reich Gottes  konvergierten.<\/p>\n<p>Gewiss enthalten und bieten die verschiedenen religi\u00f6sen Traditionen Elemente der Religiosit\u00e4t, die von Gott kommen<sup>85<\/sup> und zu dem geh\u00f6ren, was \u00bb<em>der Geist im Herzen der Menschen und in der Geschichte der V\u00f6lker, in den Kulturen und Religionen bewirkt<\/em>\u00ab.<sup>86<\/sup> Einige Gebete und Riten der anderen Religionen k\u00f6nnen tats\u00e4chlich die  Annahme des Evangeliums vorbereiten, insofern sie Gelegenheiten bieten  und dazu erziehen, dass die Herzen der Menschen angetrieben werden, sich  dem Wirken Gottes zu \u00f6ffnen.<sup>87<\/sup> Man kann ihnen aber nicht  einen g\u00f6ttlichen Ursprung oder eine Heilswirksamkeit ex opere operato  zuerkennen, die den christlichen Sakramenten eigen ist.<sup>88<\/sup> Es  kann auch nicht geleugnet werden, dass andere Riten, insofern sie von  abergl\u00e4ubischen Praktiken oder anderen Irrt\u00fcmern abh\u00e4ngig sind (vgl. 1  Kor 10,20-21), eher ein Hindernis f\u00fcr das Heil darstellen.<sup>89 <\/sup><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>22. Mit dem Kommen Jesu Christi, des Retters, hat Gott die Kirche f\u00fcr das Heil aller Menschen eingesetzt (vgl. Apg 17,30_31).<sup>90<\/sup> Diese Glaubenswahrheit nimmt nichts von der Tatsache weg, dass die  Kirche die Religionen der Welt mit aufrichtiger Ehrfurcht betrachtet,  schlie\u00dft aber zugleich radikal jene Mentalit\u00e4t des Indifferentismus aus,  die \u00bbdurchdrungen ist von einem religi\u00f6sen Relativismus, der zur  Annahme f\u00fchrt, dass &#8222;<em>eine Religion gleich viel gilt wie die andere&#8220;<\/em>\u00ab.<sup>91<\/sup> Wenn es auch wahr ist, dass die Nichtchristen die g\u00f6ttliche Gnade  empfangen k\u00f6nnen, so ist doch gewiss, dass sie sich objektiv in einer  schwer defizit\u00e4ren Situation befinden im Vergleich zu jenen, die in der  Kirche die F\u00fclle der Heilsmittel besitzen.<sup>92<\/sup><\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbAlle  S\u00f6hne der Kirche sollen aber dessen eingedenk sein, dass ihre  ausgezeichnete Stellung nicht den eigenen Verdiensten, sondern der  besonderen Gnade Christi zuzuschreiben ist; wenn sie ihr im Denken,  Reden und Handeln nicht entsprechen, wird ihnen statt Heil strengeres  Gericht zuteil\u00ab.<sup>93<\/sup><\/li>\n<\/ul>\n<p>Man  versteht also, dass die Kirche in Treue zum Auftrag des Herrn (vgl. Mt  28,19-20) und als Forderung der Liebe zu allen Menschen<\/p>\n<ul>\n<li>\u00bbunabl\u00e4ssig  verk\u00fcndet und verk\u00fcndigen muss Christus, der ist &#8222;der Weg und die  Wahrheit und das Leben&#8220; (Joh 14,6), in dem die Menschen die F\u00fclle des  religi\u00f6sen Lebens finden, in dem Gott alles mit sich vers\u00f6hnt hat\u00ab.<sup>94<\/sup><\/li>\n<\/ul>\n<p>Auch im interreligi\u00f6sen Dialog beh\u00e4lt die Sendung ad gentes \u00bb<em>heute und immer&#8230; ihre ungeschm\u00e4lerte Bedeutung und Notwendigkeit<\/em>\u00ab.<sup>95<\/sup><\/p>\n<blockquote><p>\u00bb<em>Gott will ja, &#8222;dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit gelangen&#8220;  (1 Tim 2,4). Gott will, dass alle durch die Erkenntnis der Wahrheit das  Heil erlangen. Das Heil liegt in der Wahrheit. Wer dem Antrieb des  Geistes der Wahrheit gehorcht, ist schon auf dem Weg zum Heil; die  Kirche aber, der diese Wahrheit anvertraut worden ist, muss dem  Verlangen des Menschen entgegengehen und sie ihm bringen. Weil die  Kirche an den allumfassenden Heilsratschluss Gottes glaubt, muss sie  missionarisch sein<\/em>\u00ab.<sup>96<\/sup><\/p><\/blockquote>\n<p>Deswegen ist der Dialog, der zum Evangelisierungsauftrag geh\u00f6rt, nur eine der T\u00e4tigkeiten der Kirche in ihrer Sendung ad gentes.<sup>97<\/sup> Die Parit\u00e4t, die Voraussetzung f\u00fcr den Dialog ist, bezieht sich auf die  gleiche personale W\u00fcrde der Partner, nicht auf die Lehrinhalte und noch  weniger auf Jesus Christus, den menschgewordenen Sohn Gottes, im  Vergleich zu den Gr\u00fcndern der anderen Religionen. Gef\u00fchrt von der Liebe  und von der Achtung vor der Freiheit,<sup>98<\/sup> muss sich die Kirche  vorrangig darum bem\u00fchen, allen Menschen die Wahrheit, die durch den  Herrn endg\u00fcltig geoffenbart wurde, zu verk\u00fcnden und sie aufzurufen, dass  die Bekehrung zu Jesus Christus und die Zugeh\u00f6rigkeit zur Kirche durch  die Taufe und die anderen Sakramente notwendig sind, um in voller Weise  an der Gemeinschaft mit Gott dem Vater, dem Sohn und dem Heiligen Geist  teilzuhaben. Die Pflicht und die Dringlichkeit, das Heil und die  Bekehrung zum Herrn Jesus Christus zu verk\u00fcnden, wird durch die  Gewissheit des universalen Heilswillens Gottes nicht gelockert, sondern  verst\u00e4rkt.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Schluss<\/strong><\/p>\n<p>23.  Die vorliegende Erkl\u00e4rung, in der einige Glaubenswahrheiten wieder  vorgelegt und gekl\u00e4rt werden, will dem Beispiel des Apostels Paulus  folgen, der an die Gl\u00e4ubigen in Korinth schreibt:<\/p>\n<blockquote><p>\u00bb<em>Denn vor allem habe ich euch \u00fcberliefert, was auch ich empfangen habe<\/em>\u00ab (1 Kor 15,3).<\/p><\/blockquote>\n<p>In  Anbetracht einiger problematischer oder auch irriger Ans\u00e4tze ist die  theologische Reflexion aufgerufen, den Glauben der Kirche neu zu  bekr\u00e4ftigen und von ihrer Hoffnung \u00fcberzeugend und eindringlich  Rechenschaft zu geben.<\/p>\n<p>Bei der Er\u00f6rterung des Themas der wahren Religion stellten die V\u00e4ter des Zweiten Vatikanischen Konzils fest:<\/p>\n<blockquote><p>\u00bb<em>Diese  einzige wahre Religion, so glauben wir, ist verwirklicht in der  katholischen, apostolischen Kirche, die von Jesus dem Herrn den Auftrag  erhalten hat, sie unter allen Menschen zu verbreiten. Er sprach ja zu  den Aposteln: &#8222;Geht zu allen  V\u00f6lkern, und macht alle Menschen zu meinen J\u00fcngern; tauft sie auf den  Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes, und lehrt sie,  alles zu befolgen, was ich euch geboten habe&#8220; (Mt 28,19-20).  Alle Menschen sind ihrerseits verpflichtet, die Wahrheit, besonders in  dem, was Gott und seine Kirche angeht, zu suchen und die erkannte  Wahrheit aufzunehmen und zu bewahren\u00ab<\/em>.<sup>99<\/sup><\/p><\/blockquote>\n<p>Die christliche Offenbarung wird in der Geschichte \u00bbder wahre Leitstern\u00ab <sup>100<\/sup> f\u00fcr die ganze Menschheit bleiben: \u00bb<em>Die Wahrheit, die Christus ist, erscheint n\u00f6tig als universale Autorit\u00e4t<\/em>\u00ab. <sup>101<\/sup> Das christliche Mysterium \u00fcberwindet jede Schranke von Zeit und Raum und verwirklicht die Einheit der Menschheitsfamilie:<\/p>\n<blockquote><p>\u00bb<em>Von  verschiedenen Orten und Traditionen sind alle in Christus dazu berufen,  an der Einheit der Familie der Kinder Gottes teilzuhaben&#8230; Jesus rei\u00dft  die trennenden W\u00e4nde nieder und vollzieht auf einzigartige und erhabene  Weise die Vereinigung durch die Teilhabe an seinem Geheimnis. Diese  Einheit ist so tief, dass die Kirche mit dem heiligen Paulus sagen kann:  &#8222;Ihr seid also jetzt nicht mehr Fremde ohne B\u00fcrgerrecht, sondern Mitb\u00fcrger der Heiligen und Hausgenossen Gottes&#8220; (Eph 2,19)<\/em>\u00ab. <sup>102<\/sup><\/p><\/blockquote>\n<p>Papst  Johannes Paul II. hat in der dem unterzeichneten Kardinalpr\u00e4fekten am  16. Juni 2000 gew\u00e4hrten Audienz die vorliegende Erkl\u00e4rung, die in der  Vollversammlung der Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre beschlossen  worden war, mit sicherem Wissen und kraft seiner apostolischen Autorit\u00e4t  best\u00e4tigt und bekr\u00e4ftigt und deren Ver\u00f6ffentlichung angeordnet.<\/p>\n<p>Rom, am Sitz der Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre, am 6. August 2000, dem Fest der Verkl\u00e4rung des Herrn.<\/p>\n<p>Joseph Kardinal Ratzinger<\/p>\n<p>Pr\u00e4fekt<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Erl\u00e4uterungen<\/strong><\/p>\n<ol>\n<li>I. Konzil von Konstantinopel, Konstantinopolitanisches Glaubensbekenntnis: DH 150.<\/li>\n<li>Vgl. Johannes Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 1: AAS 83 (1991) 249.<\/li>\n<li>Vgl.  II. Vat. Konzil, Dekret Ad gentes und Erkl\u00e4rung Nostra aetate; Paul  VI., Apostolisches Schreiben Evangelii nuntiandi; Johannes Paul II.,  Enzyklika Redemptoris missio.<\/li>\n<li>II. Vat. Konzil, Erkl\u00e4rung Nostra aetate, 2.<\/li>\n<li>P\u00e4pstlicher  rat f\u00fcr den Interreligi\u00f6sen Dialog und Kongregation f\u00fcr die  Evangelisierung der V\u00f6lker, Instruktion Dialog und Verk\u00fcndigung, 29: AAS  84 (1992) 424; vgl. II. Vat. Konzil, Pastoralkonstitution Gaudium et  spes, 22.<\/li>\n<li>Vgl. Johannes Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 55: AAS 83 (1991) 302_304.<\/li>\n<li>Vgl.  P\u00e4pstlicher rat f\u00fcr den Interreligi\u00f6sen dialog und Kongregation f\u00fcr die  Evangelisierung der V\u00f6lker, Instruktion Dialog und Verk\u00fcndigung, 9: AAS  84 (1992) 417f.<\/li>\n<li>Johannes Paul II., Enzyklika Fides et ratio, 5: AAS 91 (1999) 9.<\/li>\n<li> II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Dei verbum, 2.<\/li>\n<li> Ebd., 4.<\/li>\n<li> Johannes Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 5: AAS 83 (1991) 254.<\/li>\n<li>Johannes Paul II., Enzyklika Fides et ratio, 14: AAS 91 (1999) 17.<\/li>\n<li>Konzil  von Chalzedon, Glaubensbekenntnis von Chalzedon: DH 301; vgl. Hl.  Athanasius von Alexandrien, De Incarnatione, 54, 3: SC 199, 458.<\/li>\n<li>Vgl. II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Dei verbum, 4.<\/li>\n<li>Ebd., 5.<\/li>\n<li>Ebd.<\/li>\n<li>Vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, 144.<\/li>\n<li>Ebd., 150.<\/li>\n<li>Ebd., 153.<\/li>\n<li>Ebd., 178.<\/li>\n<li>Johannes Paul II., Enzyklika Fides et ratio, 13: AAS 91 (1999) 15.<\/li>\n<li>Vgl. ebd., 31_32: a.a.O. 29f.<\/li>\n<li>II.  Vat. Konzil, Erkl\u00e4rung Nostra aetate, 2; vgl. auch Dekret Ad gentes, 9,  wo die Rede ist vom Guten, das sich \u00bbin den jeweiligen Riten und  Kulturen der V\u00f6lker\u00ab findet; Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 16,  wo auf das Gute und Wahre unter den Nichtchristen verwiesen wird, das  als Vorbereitung f\u00fcr die Annahme des Evangeliums betrachtet werden kann.<\/li>\n<li>Vgl.  Konzil von Trient, Dekret \u00fcber die Annahme der heiligen B\u00fccher und der  \u00dcberlieferungen: DH 1501; I. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Dei  Filius, cap. 2: DH 3006.<\/li>\n<li>II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Dei verbum, 11.<\/li>\n<li>Ebd.<\/li>\n<li>Johannes  Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 55: AAS 83 (1991) 302f.; vgl.  auch ebd., 56: a.a.O. 304f.; Paul VI., Apostolisches Schreiben Evangelii  nuntiandi, 53: AAS 68 (1976) 41f.<\/li>\n<li>I. Konzil von Niz\u00e4a, Niz\u00e4nisches Glaubensbekenntnis: DH 125.<\/li>\n<li>Konzil von Chalzedon, Glaubensbekenntnis von Chalzedon: DH 301.<\/li>\n<li>II. Vat. Konzil, Pastoralkonstitution Gaudium et spes, 22.<\/li>\n<li>Johannes Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 6: AAS 83 (1991) 254f.<\/li>\n<li>Vgl. Hl. Leo der Gro\u00dfe, Brief Lectis dilectionis tuae an Flavian: DH 294.<\/li>\n<li>Vgl.  Hl. Leo der Gro\u00dfe, Brief Promisisse me memini an Kaiser Leon I.: DH  318: \u00bbDie Gottheit und die Menschheit (wurden) schon bei der Emf\u00e4ngnis  der Jungfrau selbst in einer solch gro\u00dfen Einheit verwoben, dass weder  die g\u00f6ttlichen Werke ohne den Menschen noch die menschlichen Werke ohne  Gott getan wurden\u00ab. Vgl. auch ebd.: DH 317.<\/li>\n<li>II. Vat. Konzil, Pastoralkonstitution Gaudium et spes, 45; vgl. auch Konzil von Trient, Dekret \u00fcber die Urs\u00fcnde, 3: DH 1513.<\/li>\n<li>Vgl. II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 3f.<\/li>\n<li>Vgl.,  ebd., 7. Der heilige Iren\u00e4us schreibt, dass in der Kirche \u00bbdie  Gemeinschaft mit Christus niedergelegt ist, das hei\u00dft der Heilige Geist\u00ab  (Adversus haereses 3, 24, 1: SC 211, 472).<\/li>\n<li>Vgl. II. Vat. Konzil, Pastoralkonstitution Gaudium et spes, 22.<\/li>\n<li>Johannes  Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 28: AAS 83 (1991) 274. Zu den  \u00bbSamen des Wortes\u00ab vgl. auch Hl. Justin, 2. Apologia 8,1_2; 10,1_3;  13,3_6: E.J. Goodspeed (Hg.), 84, 85, 88_89.<\/li>\n<li>Vgl. Johannes Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 28_29: AAS 83 (1991) 273_275.<\/li>\n<li>Ebd., 29: a.a.O. 275.<\/li>\n<li>Ebd., 5: a.a.O. 254.<\/li>\n<li>II.  Vat. Konzil, Pastoralkonstitution Gaudium et spes, 10. Der heilige  Augustinus schreibt: Au\u00dferhalb von Christus, \u00bbdem universalen  Heilsweg&#8230;, der dem menschlichen Geschlecht niemals fehlte&#8230;, hat  niemand das Heil erlangt, erlangt es niemand und wird es niemand je  erlangen\u00ab (De civitate Dei 10, 32, 2: CCL 47, 312).<\/li>\n<li>II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 62.<\/li>\n<li>Johannes Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 5: AAS 83 (1991) 254.<\/li>\n<li>II.  Vat. Konzil, Pastoralkonstitution Gaudium et spes, 45. Die notwendige  und absolute Einzigartigkeit und Universalit\u00e4t Christi in der  menschlichen Geschichte wird sehr treffend vom heiligen Iren\u00e4us in der  Betrachtung des Vorranges Jesu als des Erstgeborenen zum Ausdruck  gebracht: \u00bbIm Himmel lenkt und leitet das vollkommene Wort als der  Erstgeborene aus dem Gedanken des Vaters pers\u00f6nlich alle Dinge; auf der  Erde ist er als der Erstgeborene der Jungfrau der Gerechte und Heilige,  der Knecht Gottes, Gott wohlgef\u00e4llig, vollkommen in allem; indem er  alle, die ihm folgen, aus dem Reich des Todes rettet, ist er als der  Erstgeborene der Toten das Haupt und die Quelle des g\u00f6ttlichen Lebens\u00ab  (Demonstratio apostolica, 39: SC 406, 138).<\/li>\n<li>Johannes Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 6: AAS 83 (1991) 255.<\/li>\n<li>Vgl. II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 14.<\/li>\n<li>Vgl. ebd., 7.<\/li>\n<li>Hl. Augustinus, Enarratio in Psalmos, Ps. 90, Sermo 2,1: CCL 39, 1266; Hl. Gregor der Grosse, Moralia in Iob, Praefatio, 6,14: PL 75, 525; Hl. Thomas von Aquin, Summa Theologiae, III, q. 48, a. 2 ad 1.<\/li>\n<li>Vgl. II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 6.<\/li>\n<li>Gro\u00dfes  Glaubensbekenntnis der armenischen Kirche: DH 48; vgl. Bonifatius  VIII., Bulle Unam sanctam: DH 870_872; II. Vat. Konzil, Dogmatische  Konstitution Lumen gentium, 8.<\/li>\n<li>Vgl. II. Vat. Konzil, Dekret Unitatis redintegratio, 4; Johannes Paul II., Enzyklika Ut unum sint, 11: AAS 87 (1995) 927.<\/li>\n<li>Vgl. II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 20; vgl. auch Hl. Iren\u00e4us, Adversus haereses, III, 3, 1_3: SC 211, 20_44; Hl. Cyprian, Epist. 33, 1: CCL 3B, 164_165; Hl. Augustinus, Contra advers. legis et prophet., 1, 20, 39: CCL 49, 70.<\/li>\n<li>II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 8.<\/li>\n<li>Ebd., 8; vgl. ebd., 15; Dekret Unitatis redintegratio, 3; Johannes Paul II., Enzyklika Ut unum sint, 13: AAS 87 (1995) 928f.<\/li>\n<li>Der  authentischen Bedeutung des Konzilstextes widerspricht deshalb die  Interpretation jener, die von der Formel \u00bbsubsistit in\u00ab die Meinung  ableiten, dass die einzige Kirche Christi auch in anderen christlichen  Kirchen verwirklicht sein k\u00f6nnte. \u00bbDas Konzil hingegen hatte das Wort  &#8222;subsistit&#8220; gerade deshalb gew\u00e4hlt, um klarzustellen, dass nur eine  einzige &#8222;Subsistenz&#8220; der wahren Kirche besteht, w\u00e4hrend es au\u00dferhalb  ihres sichtbaren Gef\u00fcges lediglich &#8222;Elemente des Kircheseins&#8220; gibt, die \u2014  da sie Elemente derselben Kirche sind \u2014 zur katholischen Kirche  tendieren und hinf\u00fchren\u00ab (Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre,  Notifikation zu dem Buch \u00bbKirche: Charisma und Macht. Versuch einer  militanten Ekklesiologie\u00ab von P. Leonardo Boff OFM: AAS 77 [1985]  758f.).<\/li>\n<li>II. Vat. Konzil, Dekret Unitatis redintegratio, 3.<\/li>\n<li>Vgl. Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre, Erkl\u00e4rung Mysterium Ecclesiae, 1: AAS 65 (1973) 396_398.<\/li>\n<li>Vgl.  II. Vat. Konzil, Dekret Unitatis redintegratio, 14 und 15; Kongregation  f\u00fcr die Glaubenslehre, Schreiben Communionis notio, 17: AAS 85 (1993)  848.<\/li>\n<li>Vgl.  I. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Pastor aeternus: DH 3053_3064;  II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 22.<\/li>\n<li>Vgl. II. Vat. Konzil, Dekret Unitatis redintegratio, 22.<\/li>\n<li>(Vgl. ebd., 3.<\/li>\n<li>Vgl. ebd., 22.<\/li>\n<li>Kongregation f\u00fcr die Glaubenslehre, Erkl\u00e4rung Mysterium Ecclesiae, 1: AAS 65 (1973) 398.<\/li>\n<li>Johannes Paul II., Enzyklika Ut unum sint, 14: AAS 87 (1995) 929.<\/li>\n<li>II. Vat. Konzil, Erkl\u00e4rung Unitatis redintegratio, 3.<\/li>\n<li>Kongregation  f\u00fcr die Glaubenslehre; Schreiben Communionis notio, 17: AAS 85 (1993)  849; vgl. II. Vat. Konzil, Dekret Unitatis redintegratio, 4.<\/li>\n<li>II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 5.<\/li>\n<li>Ebd., 1.<\/li>\n<li>Ebd., 4; vgl. Hl. Cyprian, De Dominica oratione, 23: CCL 3A, 105.<\/li>\n<li>II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 3.<\/li>\n<li>Vgl.  ebd., 9. Ein an Gott gerichtetes Gebet in der Didach\u00e9 9,4 (SC 248, 176)  lautet: \u00bbDeine Kirche werde von den Enden der Erde zusammengebracht in  dein Reich\u00ab. In der Didach\u00e9 10,5 (SC 248, 180) hei\u00dft es: \u00bbGedenke, o  Herr, deiner Kirche &#8230; und f\u00fchre sie zusammen von den vier Winden, die  Geheiligte, in dein Reich, das du f\u00fcr sie bereitet hast\u00ab.<\/li>\n<li>Johannes  Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 18: AAS 83 (1991) 265f.; vgl.  Apostolisches Schreiben Ecclesia in Asia, 17: L&#8217;Osservatore Romano, 7.  November 1999, VII. Das Reich ist derma\u00dfen untrennbar von Christus, dass  es in gewisser Weise mit ihm identisch ist. Vgl. Origenes, In Mt. Hom., 14,7: PG 13, 1197; Tertullian, Adversus Marcionem, IV, 33,8: CCL 1, 634.<\/li>\n<li>Johannes Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 18: AAS 83 (1991) 266.<\/li>\n<li>Ebd., 15: a.a.O. 263.<\/li>\n<li>Ebd., 17: a.a.O. 264f.<\/li>\n<li>II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 14; vgl. Dekret Ad gentes, 7; Dekret Unitatis redintegratio, 3.<\/li>\n<li>Johannes Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 9: AAS 83 (1991) 258; vgl. Katechismus der Katholischen Kirche, 846_847.<\/li>\n<li>II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 48.<\/li>\n<li>Vgl.  Hl. Cyprian, De catholicae unitate ecclesiae, 6: CCL 3, 253_254; HL.  Iren\u00e4us, Adversus haereses, III, 24, 1: SC 211, 472_474.<\/li>\n<li>Johannes Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 10: AAS 83 (1991) 258.<\/li>\n<li>II.  Vat. Konzil, Dekret Ad gentes, 2. In dem hier erkl\u00e4rten Sinn muss auch  die bekannte Formel \u00bbExtra Ecclesiam nullus omnino salvatur\u00ab (IV. Konzil  im Lateran, Kap. 1. Der katholische Glaube: DH 802) interpretiert  werden. Vgl. auch den Brief des Hl. Offiziums an den Erzbischof von  Boston: DH 3866_3872.<\/li>\n<li>II. Vat. Konzil, Dekret Ad gentes, 7.<\/li>\n<li>Johannes Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 18: AAS 83 (1991) 266.<\/li>\n<li>Dies  sind die Samen des g\u00f6ttlichen Wortes (\u00bbsemina Verbi\u00ab), die von der  Kirche mit Freude und Ehrfurcht anerkannt werden. Vgl. II. Vat. Konzil,  Dekret Ad gentes, 11; Erkl\u00e4rung Nostra aetate, 2.<\/li>\n<li>Johannes Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 29: AAS 83 (1991) 275.<\/li>\n<li>Vgl. ebd.; Katechismus der Katholischen Kirche, 843.<\/li>\n<li>Vgl. Konzil von Trient, Dekret \u00fcber die Sakramente, Kan. 8 \u00fcber die Sakramente im Allgemeinen: DH 1608.<\/li>\n<li>Vgl. Johannes Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 55: AAS 83 (1991) 302_304.<\/li>\n<li>Vgl.  II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 17; Johannes  Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 11: AAS 83 (1991) 259f.<\/li>\n<li>Johannes Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 36: AAS 83 (1991) 281.<\/li>\n<li>Vgl. Pius XII., Enzyklika Mystici corporis: DH 3821.<\/li>\n<li>II. Vat. Konzil, Dogmatische Konstitution Lumen gentium, 14.<\/li>\n<li>II. Vat. Konzil, Erkl\u00e4rung Nostra aetate, 2.<\/li>\n<li>II. Vat. Konzil, Dekret Ad gentes, 7.<\/li>\n<li>Katechismus der Katholischen Kirche, 851; vgl. auch ebd. 849_856.<\/li>\n<li>Vgl.  Johannes Paul II., Enzyklika Redemptoris missio, 55: AAS 83 (1991)  302_304; Apostolisches Schreiben Ecclesia in Asia, 31: L&#8217;Osservatore  Romano, 7. November 1999, XIII.<\/li>\n<li>Vgl. II. Vat. Konzil, Erkl\u00e4rung Dignitatis humanae, 1.<\/li>\n<li>Ebd.<\/li>\n<li>Johannes Paul II., Enzyklika Fides et ratio, 15: AAS 91 (1999) 17.<\/li>\n<li>Ebd., 92: a.a.O. 77f.<\/li>\n<li>Ebd., 70: a.a.O. 59<\/li>\n<\/ol>\n<p><a href=\"http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/wp-content\/uploads\/2015\/03\/Erklaerung-Dominus-Jesus.pdf\">Download als pdf: <strong>Erkl\u00e4rung Dominus Jesus<\/strong><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Letzter Teil: VI. Die Kirche und die Religionen im Hinblick auf das Heil 20. 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