{"id":304,"date":"2011-03-17T21:41:38","date_gmt":"2011-03-17T20:41:38","guid":{"rendered":"http:\/\/omnia-instaurare-in-christo.de\/cgi-bin\/weblog_basic\/index.php?p=304"},"modified":"2011-03-17T21:41:38","modified_gmt":"2011-03-17T20:41:38","slug":"gott-allein-sollst-du-dienen","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/?p=304","title":{"rendered":"Gott allein sollst du dienen"},"content":{"rendered":"<h2>Fastenhirtenbrief 2011 &#8222;Gott allein sollst du dienen&#8220; (Mt 4, 10) <\/h2>\n<h2>\n<img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/cms.bistum-speyer.de\/www2\/blob.php?blob_id=1008501&amp;element_id=240002&amp;1803201116\" alt=\"Bischof Karl-Heinz Wiesemann\" \/><\/p>\n<h5>von Bischof Karl-Heinz Wiesemann<\/h5>\n<h3>1. Die Gottes-Versuchung<\/h3>\n<p> Was verbinden Sie, liebe Schwestern und Br\u00fcder, wenn Sie das Wort \u201eVersuchung\u201c h\u00f6ren? Ich habe das Internet einmal suchen lassen. Das erste, was mir unter dem Stichwort pr\u00e4sentiert wurde, lautete: \u201eVersuchungen muss man nachgeben; man wei\u00df nicht, ob sie wiederkommen.\u201c Ein Zitat des Schriftstellers Oscar Wilde.  In dem Evangelienbericht von den Versuchungen Jesu in der W\u00fcste, den wir jedes Jahr zu Beginn der \u00f6sterlichen Bu\u00dfzeit h\u00f6ren, geht es nicht um die kleineren und gr\u00f6\u00dferen Verf\u00fchrungen sinnlicher Art, die uns unter dem Stichwort zumeist in den Sinn kommen. Sie erscheinen dem Teufel offenkundig genauso banal zu sein wie Jesus, der all dem schon vierzig Tage im W\u00fcstensand standgehalten hat. Nein, hier geht es um die Versuchung schlechthin, die sich dann in all den vielen Versuchungen widerspiegelt und ausreizt: Das ist die Versuchung, Hand an die Wirklichkeit Gottes zu legen und Gott beiseite zu schieben, um, wie Papst Benedikt in seinem Jesus-Buch ausf\u00fchrt,  \u201edie Welt aus Eigenem, ohne Gott, in Ordnung zu bringen, \u2026 nur die politischen und materiellen Realit\u00e4ten als Wirklichkeit anzuerkennen und Gott als Illusion beiseite zu lassen.\u201c (Joseph Ratzinger &#8211; Benedikt XVI, Jesus von Nazareth. Erster Teil, Freiburg 2007, 57)<br \/>\nKurzum: Es geht um das Alles oder Nichts der Gottesfrage. Ein bisschen Gott gibt es nicht, wie es auch nicht ein bisschen Menschenw\u00fcrde gibt. Es geht um die Anma\u00dfung, sich Gott verf\u00fcgbar zu machen, um dann von der Welt aus beliebig eigene \u201eWahrheiten\u201c formulieren zu k\u00f6nnen, Herr sein zu k\u00f6nnen \u00fcber Leben und Tod, und die Grenzen nach eigenem Interesse flexibel verschieben zu k\u00f6nnen. Dann ist alles nur noch ein Machtspiel dieser Welt. Wer will da schon dem Mainstream hinterherhinken? Von dieser einen Versuchung h\u00e4ngt alles andere ab.<br \/>\nJesus l\u00e4sst sich hier auf kein l\u00e4ngeres Gespr\u00e4ch ein. Drei Zitate aus der Schrift setzt er den drei Anl\u00e4ufen des Versuchers entgegen, drei Worte, die die absolute Souver\u00e4nit\u00e4t Gottes sofort wiederherstellen: \u201eDer Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.\u201c &#8211; \u201eDu sollst den Herrn, deinen Gott, nicht auf die Probe stellen.\u201c &#8211; Und schlie\u00dflich: \u201eVor dem Herrn, deinem Gott, sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.\u201c (Mt 4, 4.7.10)<br \/>\nLiebe Schwestern und Br\u00fcder, das ist die entscheidende Versuchung, die uns alle angeht: Lassen wir Gott wirklich Gott sein in seiner souver\u00e4nen Freiheit, oder versuchen wir, ihn uns und unserer Welt gef\u00fcgig zu machen, damit wir uns nicht wirklich \u00e4ndern m\u00fcssen?  <\/p>\n<h3>2. Umkehr und Erneuerung der Kirche<\/h3>\n<p>  Es ist in diesen Wochen viel von einem Neuanfang in der Kirche die Rede. Ja, wir brauchen wirklich einen solchen geistlichen, ermutigenden und befreienden neuen Aufbruch. Der beginnt nach dem Zeugnis des Evangeliums immer mit der Umkehr und der radikalen Hinwendung zu Gott. Das verlangt eine gro\u00dfe Ehrlichkeit auf allen Ebenen der Kirche. Wir m\u00fcssen uns auch dem Versagen in der Kirche, so bitter es in vielen Bereichen ist, aufrichtig stellen.<br \/>\nDas heutige Evangelium zeigt, wie Jesus vor dem Beginn seines \u00f6ffentlichen Wirkens vom Geist Gottes in die Einsamkeit der W\u00fcste getrieben wird. In der Erfahrung des Mangels wird er vollst\u00e4ndig auf sich selbst und die ihn tragende Gottesbeziehung zur\u00fcckgeworfen. Nur was hier in der Bew\u00e4hrung Bestand hat, kann sp\u00e4ter auch Frucht bringen. Jesus wei\u00df, dass der Versucher den Augenblick, in dem der Mangel konkret im Hunger sp\u00fcrbar wird, nutzen wird, um seine Plausibilit\u00e4ten vorzubringen: \u201eDu bist doch der Sohn Gottes, du hast doch die Macht \u00fcber alles! Wovor hast du Angst? Komm, st\u00fcrz dich hinunter, die Welt steht dir offen.\u201c<br \/>\nAuch wir erleben heute eine solche W\u00fcstenerfahrung, wir erfahren schmerzhaft den Mangel an Gl\u00e4ubigen und an Berufungen, den R\u00fcckgang an finanziellen und materiellen Mitteln. Eine solche Zeit kann auch f\u00fcr uns eine Zeit der Neubesinnung auf das sein, was wirklich tr\u00e4gt, eine Zeit nicht nur des Mangels, sondern auch des Heils.<br \/>\nIch h\u00f6re immer wieder eine gro\u00dfe Frustration aus vielen, vor allem \u00e4lteren Katholiken, denen die Zeit um das Konzil und die W\u00fcrzburger Synode noch lebendig vor Augen steht. Vierzig Jahre habe man nun schon immer dieselben L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge diskutiert, und nichts habe sich getan. Aber: Haben wir uns in diesen vierzig Jahren wirklich dem Mangel konsequent geistlich gestellt und auf ihn geantwortet mit den uns als Gottesvolk gegebenen Mitteln der ganzen, leidenschaftlichen Hinwendung zu Gott im pers\u00f6nlichen Gebet, im Gottesdienst, in der t\u00e4tigen Liebe? Ist wirklich ein Sturm des Gebetes und der Umkehr zu Gott hin durch unsere Kirchen gegangen? Als ich am Anfang meines Wirkens hier zu einer besonderen Zeit des Gebetes um Berufungen eingeladen habe, wohlgemerkt um Berufungen in der ganzen Breite unseres christlichen und kirchlichen Lebens, bekam ich mehrfach die Antwort: Was soll das Gebet, \u00e4ndern Sie doch einfach die Zulassungsbedingungen zum Amt! Das hat mich sehr ersch\u00fcttert. Eine Kirche, die nicht mehr betet, sondern nur fordert, dient zu nichts. Sie hat vergessen, wof\u00fcr sie da ist und ger\u00e4t daher bei der ersten Versuchung in Verwirrung. Dann meint man, eine Gro\u00dftat des Glaubens vollbracht zu haben, wenn man Steine zu Brot erkl\u00e4rt. Man meint Freiheit zu gewinnen durch Weltanpassung. In Wahrheit ist das der Weg, sich selbst aufzuheben. Die katholische Kirche kann von ihrem eingestifteten Wesen diesen Weg nicht mitgehen.  <\/p>\n<h3>3. Vers\u00f6hnung im Sakrament der Bu\u00dfe<\/h3>\n<p>  Wie das Volk Israel so ist auch das Volk Gottes im Neuen Bund ganz auf Gott hin ausgerichtet und lebt \u201evon jedem Wort, das aus Gottes Mund kommt.\u201c Zeiten, in denen man meinte, sich in der Welt einrichten zu k\u00f6nnen, haben immer zu Verfallserscheinungen gef\u00fchrt mit der nicht geringen Gefahr von Zerw\u00fcrfnissen und Spaltungen. Deshalb ist die gegenw\u00e4rtige Stunde eine gro\u00dfe Herausforderung an uns alle. Wir m\u00fcssen uns trotz aller Unterschiedlichkeit gemeinsam auf einen geistlichen Weg begeben. Das ist ein Weg des Gebetes und des Gespr\u00e4ches, der Ehrlichkeit und Offenheit f\u00fcreinander im gemeinsamen H\u00f6ren auf das Wort des Herrn und in der erneuten Intensivierung des Empfangs der Sakramente. Es ist an der Zeit, wirklich ernst mit Gott zu machen! Wenn wir nicht nur Selbstgerechtigkeiten gegenseitig austauschen wollen, dann kann ein solcher Prozess nicht gelingen ohne Erneuerung der Bu\u00dfe und des Sakramentes der Vers\u00f6hnung. Wir m\u00fcssen uns ernsthaft die Frage stellen, warum diese Dimension, die die ganze Heilige Schrift durchzieht, so weitgehend aus unserem Bewusstsein und unserer kirchlichen Wirklichkeit verschwunden ist. Das kann nicht nur an einer fr\u00fcheren \u00dcberbetonung des strafenden Gottes und an entsprechenden negativen Beichterfahrungen liegen, die es sicherlich gegeben hat und die leider nie vollkommen auszuschlie\u00dfen sind. Ich bin davon \u00fcberzeugt, dass wir neu den Mut finden m\u00fcssen, uns ganz Gott anzuvertrauen mithilfe des priesterlichen Vers\u00f6hnungsdienstes. Wenn wir nicht verh\u00e4rtet und verbittert werden wollen, brauchen wir die befreiende Erfahrung der Vers\u00f6hnung. Wir Bisch\u00f6fe wollen eine solche Bitte um Vergebung und Vers\u00f6hnung am Anfang unserer diesj\u00e4hrigen Fr\u00fchjahrkonferenz vor Gottes Angesicht tragen.  <\/p>\n<h3>4. Zeugnis und Gebet<\/h3>\n<p>  Liebe Schwestern und Br\u00fcder, es ist wahr: Die Kirche bedarf einer tiefen Erneuerung. Dabei m\u00fcssen wir uns davor h\u00fcten, uns gegenseitig zu d\u00e4monisieren. Ich wei\u00df um die gro\u00dfe Liebe zur Kirche und um die Ernsthaftigkeit vieler, die heute kritische und provokante Fragen an die gegenw\u00e4rtige Wirklichkeit der Kirche stellen. Rein restaurative Tendenzen, die nur \u00c4u\u00dferlichkeiten wiederherstellen wollen, sich aber keiner geistlichen Kritik unterziehen und so Gefahr laufen, blind f\u00fcr das Faule im Innern zu sein, f\u00fchren nicht weiter. Kritische Anst\u00f6\u00dfe von au\u00dfen wie von innen sind, wenn ihnen wirklich etwas am Glauben und an der Kirche liegt, wichtig und wertvoll. Unsere gemeinsame, unersetzbare Aufgabe ist es aber, sie geistlich vor Gott zu \u00fcberdenken im Licht des geoffenbarten und durch die Kirche \u00fcberlieferten Glaubens. Unsere Aufgabe ist es, in allem die Gottesfrage zu stellen. Kritik alleine macht noch keinen Zeugen aus. Wer heute ganz konkret f\u00fcr Gott Zeugnis ablegt und dabei nicht nur wohlfeile Dinge verk\u00fcndet, der wagt sehr viel. Die Glaubw\u00fcrdigkeit der Kritik ist an diesem Wagnis zu bemessen.  Daher brauchen wir vor allem das Gebet, die gemeinsame Ausrichtung auf den lebendigen Gott. Denn wir m\u00fcssen endlich aus dem reinen Binnenkreislauf unserer innerkirchlichen Debatte heraus, indem wir das gro\u00dfe Gemeinsame wieder versp\u00fcren, das uns miteinander verbindet, das Kostbare der Botschaft Jesu und seiner Sakramente, die uns anvertraut sind, die vielen Charismen, die uns geschenkt sind und das ermutigende Zeugnis von so vielen Menschen in unserer Zeit, die sich f\u00fcr Wahrheit und Gerechtigkeit einsetzen. Wir haben einen unersetzbaren Auftrag f\u00fcr die Menschen unserer Zeit.  <\/p>\n<h3>5. Z\u00f6libat und Ehe<\/h3>\n<p>  Die entscheidende Frage ist daher nicht die Kirchenfrage, sondern die Gottesfrage. Aber die Kirche steht und f\u00e4llt mit der ungeteilten Ausrichtung auf Gott. Mich pers\u00f6nlich hat ein Ausspruch der heiligen Therese von Avila immer besonders ber\u00fchrt: \u201eGott ist so gro\u00df, dass es wohl wert ist, ihm ein Leben lang zu dienen.\u201c Dieser Spruch stand schon auf meiner Primizkerze. Daher will ich noch ein Wort zum immer wieder diskutierten Z\u00f6libat sagen. Der Z\u00f6libat unserer Priester ist gerade in unserer Zeit ein ungemein wichtiges, wenn auch aneckendes Zeichen, dass Gott nicht nur eine Projektion, sondern die Wirklichkeit schlechthin ist, und man f\u00fcr ihn wirklich alles hingeben kann. Es tut vielen Priestern und mir als Bischof weh, wenn wir h\u00f6ren m\u00fcssen, wie absch\u00e4tzig manchmal auch in kirchlichen Kreisen von diesem Charisma gesprochen wird. Nat\u00fcrlich war und ist diese Lebensform nicht einfach zu leben. Mir sind auch die an dem Ideal Gescheiterten nicht gleichg\u00fcltig. Im Gegenteil, es wird eine zentrale Aufgabe f\u00fcr die Zukunft sein, auf allen Ebenen sensibler mit dem Scheitern von Menschen umzugehen. Hier sehe ich einen notwendigen ehrlichen Austausch und eine dr\u00e4ngende pastorale Aufgabe vor uns.<br \/>\nLetztlich h\u00e4ngen Z\u00f6libat und Ehe in unserer Zeit geradezu schicksalhaft zusammen. Wo der Glaube an die lebendige Wirklichkeit Gottes verdunstet, da verschwinden alle Formen von Treue und Bindung, die den Einsatz des Lebens kosten und daher so wertvoll sind, im Dschungel der Erwartungen, Anspr\u00fcche, unvermeidlichen Entt\u00e4uschungen und Versuchungen. Die st\u00e4ndige Verunsicherung junger Menschen, die sich auf den Weg der ungeteilten Christus-Nachfolge begeben wollen, kann nicht dazu beitragen, den geistlichen Mangel in unserer Kirche zu beheben. \u00c4hnliches gilt auch f\u00fcr die Ehen und Familien: Ihre Situation in unserer Gesellschaft kann nur verbessert werden, wenn wir die Treuen best\u00e4rken und ermutigen.  <\/p>\n<h3>6. Eucharistische Anbetung und geistlicher Dialog<\/h3>\n<p>  Liebe Schwestern und Br\u00fcder, die letzte Antwort Jesu auf den Versucher besteht in der Anbetung Gottes: \u201eVor dem Herrn sollst du dich niederwerfen und ihm allein dienen.\u201c Wir brauchen Begleitung und Durchdringung des Dialog- und Reformprozesses in unserer Kirche durch die betende Gemeinde. Ich glaube, Vieles kann fruchtbar werden, wenn es aus dem Geist der Anbetung heraus geschieht. Dazu ist uns insbesondere die eucharistische Anbetung geschenkt. Wir vereinen uns mit der Ganzhingabe Jesus Christi an den Vater im Himmel. Wir lernen neu das Vertrauen, von Gott alles erhoffen und erbitten zu k\u00f6nnen. Ich bin \u00fcberzeugt, dass die eucharistische Anbetung ein wichtiges Heilmittel f\u00fcr unsere Zeit sein kann und w\u00fcnsche mir, dass sie in allen Gemeinden, und sei es durch eine kleine Gruppe von Betern, gepflegt wird.<br \/>\nLiebe Schwestern und Br\u00fcder, treten wir mit gro\u00dfer Zuversicht miteinander in einen geistlichen Dialog der Erneuerung, in dem wir offen und wahrhaftig um die Zukunft unserer Kirche ringen. Dazu sind im Anschluss an den Hirtenbrief einige Fragen und Anregungen formuliert, die helfen sollen, in den Gemeinden, Verb\u00e4nden, geistlichen Gemeinschaften und unterschiedlichen Gruppen miteinander ins Gespr\u00e4ch zu kommen, damit wir unsere Pastoral 2015 mit missionarischem Geist f\u00fcllen k\u00f6nnen.<br \/>\nIch bin voll Zuversicht, dass Gott uns gerade in diesem geistlichen Jahr neue Freude und Kraft schenken wird. Ich w\u00fcnsche Ihnen eine heilsame Fastenzeit in der Freude der \u00f6sterlichen Hoffnung. Dazu segne Sie und Ihre Familien der Vater, der Sohn und der Heilige Geist,    <\/p>\n<p>Ihr Bischof + Karl-Heinz Wiesemann     <\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/cms.bistum-speyer.de\/www2\/file.php?mySID=855e89ec0468823c9187a28e212fed37&amp;file=\/2011\/Fastenhirtenbrief%202011.pdf&amp;type=down\" target=\"blank\">Der Hirtenbrief im pdf-Format <\/a><\/p>\n<h6><a href=\"http:\/\/cms.bistum-speyer.de\/www2\/index.php?myELEMENT=240002&amp;mySID=2c3ac938e2113fa00ee88fbc3c8ce437\" target=\"blank\">Quelle<\/a><\/h6>\n<\/h2>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fastenhirtenbrief 2011 &#8222;Gott allein sollst du dienen&#8220; (Mt 4, 10) von Bischof Karl-Heinz Wiesemann 1. Die Gottes-Versuchung Was verbinden Sie, liebe Schwestern und Br\u00fcder, wenn Sie das Wort \u201eVersuchung\u201c h\u00f6ren? Ich habe das Internet einmal suchen lassen. 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