{"id":3530,"date":"2018-10-01T23:14:31","date_gmt":"2018-10-01T21:14:31","guid":{"rendered":"http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/?p=3530"},"modified":"2018-12-10T13:49:58","modified_gmt":"2018-12-10T11:49:58","slug":"das-entfesselte-evangelium","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/?p=3530","title":{"rendered":"Das entfesselte Evangelium"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Gebetshaus.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-full wp-image-3550\" src=\"http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Gebetshaus.jpg\" alt=\"\" width=\"384\" height=\"451\" srcset=\"http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Gebetshaus.jpg 384w, http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Gebetshaus-255x300.jpg 255w, http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/wp-content\/uploads\/2018\/10\/Gebetshaus-170x200.jpg 170w\" sizes=\"auto, (max-width: 384px) 100vw, 384px\" \/><\/a><\/p>\n<pre>Nach einem Vortrag von Johannes Hartl 2018<\/pre>\n<p>Stellt euch vor, es g\u00e4be ein Land, in dem alle Menschen arm sind. Ein guter K\u00f6nig h\u00e4tte einen Sack mit sehr kostbaren M\u00fcnzen ausgeteilt und bereits eine solche M\u00fcnze w\u00fcrde einen Menschen komplett reich machen k\u00f6nnen. Der K\u00f6nig ist so gro\u00dfz\u00fcgig, dass er diese M\u00fcnzen freigiebig austeilt. Und stellt euch vor, der gleiche K\u00f6nig h\u00e4tte einen Gegenspieler, der nicht will, dass die armen Leute diese echten M\u00fcnzen bekommen und reich werden. Deswegen produziert er Plastikm\u00fcnzen, die gar nichts wert sind, aber den echten M\u00fcnzen sehr \u00e4hnlich sehen. Von jenen produziert er noch viel mehr und streut sie unters Volk. Was w\u00fcrde passieren? <!--more--><\/p>\n<p>Die armen Leute sind an die Wirkungslosigkeit der M\u00fcnzen gew\u00f6hnt: Sie kennen diese M\u00fcnzen, die nichts wert sind und nichts ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Es w\u00fcrde bewirken, dass ein armer Mensch, der eine echte M\u00fcnze angeboten bekommt, diese nicht von den falschen unterscheiden kann und daher den Schatz, den er in den H\u00e4nden h\u00e4lt, nicht erkennt. In Europa \u2014 \u00fcberhaupt im Westen \u2014 sagen die Menschen, dass sie das Christentum kennen. Alle Leute haben schon irgendetwas von Jesus geh\u00f6rt. Die Frage ist nur: WAS haben sie geh\u00f6rt?<\/p>\n<p>Charles Taylor, ein Religionsphilosoph, stellt eine ganz simple Frage: \u201eWarum war es in unserer abendl\u00e4ndischen Gesellschaft beispielsweise im Jahre 1.500 praktisch unm\u00f6glich, nicht an Gott zu glauben, w\u00e4hrend es im Jahre 2000 vielen von uns nicht nur leichtf\u00e4llt, sondern geradezu unumg\u00e4nglich vorkommt?&#8220; Was hat sich getan in diesen 500 Jahren? Taylors These ist folgende: Im Hochmittelalter er\u00bb eignete sich eine Verschiebung. Das Christentum im ersten Jahrtausend war vor allem gekennzeichnet von heiligen Festen, Wallfahrten, etwas Mystischem, Kl\u00f6stern und M\u00f6nchen. Im Hochmittelalter vollzog sich langsam eine Ver\u00e4nderung zur christlichen Tugend hin. Es erwuchs der Anspruch, dass sich alle Menschen gut und christlich verhalten sollten. Eine gute Sache. Was aber im 17. und 18. Jahrhundert, im Zeitalter der Aufkl\u00e4rung, passierte, war eine Bewegung hin zur Unabh\u00e4ngigkeit von Gott. Es breitete sich die Haltung aus, dass \u201esich gut zu benehmen\u201c und \u201egute Menschen zu sein\u201c wichtige Punkte sind, die aber auch ohne Gott klappen.<\/p>\n<p>Tats\u00e4chlich ist das bis heute die Meinung vieler Menschen, was es hei\u00dft ein Christ zu sein: Ein Christ zu sein bedeutet \u201eIch bin ein guter Mensch.&#8220; Das ist deutlich daran zu erkennen, dass Leute meinen, es g\u00e4be Menschen, die nicht an Gott glauben, aber viel christlicher handeln w\u00fcrden als einer, der an Gott glaubt, der sich aber nicht um seine Mitmenschen schert, die Umwelt verpestet oder intolerant ist. Es sei keine Frage von Glauben, ob jemand ein guter Mensch ist oder nicht. Dieser Satz \u201eIch bin ein guter Mensch&#8220; aber ist die falsche Silberm\u00fcnze. Das Fake- Evangelium. Die F\u00e4lschung. Nun, wenn das die F\u00e4lschung ist, was ist das Original?<\/p>\n<p>Was ist das Evangelium? Im ersten Jahrhundert gab es eine Botschaft, \u00fcber die gesagt wird: \u201eAls sie das h\u00f6rten, traf es sie mitten ins Herz und sie sagten zu Petrus und den \u00fcbrigen Aposteln: Was sollen wir tun, Br\u00fcder?&#8220; Im ersten Jahrhundert gab es eine Botschaft, welche die Welt durcheilte. Mit einer Geschwindigkeit, die das ganze r\u00f6mische Weltreich von innen heraus durchbohrt hat im Laufe von wenigen Jahrzehnten. Ohne politische Macht, ohne Geld, ohne Waffengewalt. Einfach nur durch diese Kraft des Evangeliums. Grunds\u00e4tzlich gibt es zwei M\u00f6glichkeiten, wie dieser Satz begr\u00fcndet werden kann. Entweder aus einer Haltung heraus, dass sowieso alle Menschen gut sind: \u201eEs gibt aus&#8220; schlie\u00dflich gute Menschen. Du bist okay, ich bin auch okay und falls es einen Himmel gibt, sehen wir uns am Schluss alle wieder dort. Und \u00fcberhaupt, wer bin ich denn, jemandem zu sagen, was gut und falsch ist. F\u00fcr den einen ist das gut und f\u00fcr den anderen ist das andere gut. Jeder soll mal so machen, wie er will.\u201d F\u00fcr diese Sicht gibt es einen Fachbegriff: den Relativismus.<\/p>\n<p>Die andere M\u00f6glichkeit, den obigen Satz zu verteidigen, ist: \u201eEs gibt Gut und B\u00f6se wirklich, aber ich bin einer von den guten Menschen, weil ich keiner von den B\u00f6sen bin. Weil ich kein Terrorist bin, noch nie jemanden vergewaltigt habe, keine Leute umbringe, das Klima nicht verpeste. Ich bin ein guter Mensch, weil ich mich anstrenge, gut zu leben, weil ich mich weiterbilde, weil ich nicht alles glaube, was mir jemand erz\u00e4hlt, weil ich tolerant bin, weil ich viel bete.\u201c Diese Sicht nennt man Moralismus. Es ist \u00fcbrigens ganz egal, ob das jemand mit Gott macht oder nicht. Es funktioniert in beiden F\u00e4llen. Was ist nun aber das Problem an Relativismus und Moralismus und was ist \u00fcberhaupt das Problem an \u201eIch bin ein guter Mensch\u201c?<\/p>\n<p>Jeder Mensch hat ein Gutsein- Konto mit den Dingen, auf die er stolz ist: sich f\u00fcr Mitmenschen einsetzen, nicht l\u00fcgen, etwas spenden, Jedes dieser Dinge kann man mit einem kleinen goldenen Stein versinnbildlichen. Alle Steine zusammen ergeben die goldene Gutsein- Mauer eines jeden Menschen. Wenn ich meine, ein guter Mensch zu sein, weil ich immerhin nicht so schlecht wie der andere bin, lebt diese meine Einstellung aber letztendlich immer ein St\u00fcck weit von der Verachtung anderer. Wenn ich zu den Guten geh\u00f6re, dann ist die Frage, wer denn die Nicht- Guten sind. Ich brauche irgendwelche anderen: die Terroristen, die Nazis, die Ungl\u00e4ubigen, All das funktioniert mit und ohne Religion. Die moralistische Einstellung geht auch fast nie ohne einen Hauch von Stolz einher. All die guten Sachen meines Gutsein- Kontos kann ich komplett aus Stolz machen. Jede gute Tat der Welt kann ich tun, einfach nur, um mein Selbstbewusstsein \u201eIch bin ein guter Mensch\u201c zu bauen. Der Gute, der so stolz ist auf seine Gutheit und die anderen so sehr verachtet. Lasst uns genauer hinschauen, was das Problem dieser Stolz- Sache ist. Stolz impliziert, dass ich das, was ich habe, das was ich bin, aus mir selbst habe.<\/p>\n<p>Paulus sagt: \u201eDenn wer r\u00e4umt dir einen Vorrang ein? Und was hast du, das du nicht empfangen h\u00e4ttest? Wenn du es aber empfangen hast, warum r\u00fchmst du dich, als h\u00e4ttest du es nicht empfangen?&#8220; Kann ich also beispielsweise stolz darauf sein, ein ruhiger Mensch zu sein, mich nicht provozieren zu lassen? Habe ich meinen Charakter etwa selber produziert? Habe ich meine Gene aus mir selbst? Oder habe ich meine Erziehung, habe ich die Tatsache, dass ich in dem Land geboren bin, in dem ich nun mal geboren bin, aus mir selbst? Kann ich darauf stolz sein, kann ich mir das auf mein Guthabenkonto schreiben? Die Antwort ist nein. Wir haben praktisch alles empfangen und wir sind st\u00e4ndig in der Tendenz, das zu vergessen. Und genau dieser Art, genau dieser Kategorie ist die Analyse des Evangeliums: dass das die Mitte unseres Problems ist.<\/p>\n<p>Das Evangelium sagt nicht, dass es schlecht ist, wenn ein Mensch etwas Gutes tut. Nat\u00fcrlich nicht. Das Evangelium sagt nur: In allem, was Menschen tun, all ihrer menschlichen Gutheit haftet ein \u201eGeschm\u00e4ckle\u201c an, das nicht ausschlie\u00dflich gut ist. Dieses beeintr\u00e4chtigt erstens die Beziehung zu Gott, aber im weiteren Verlauf auch immer zweitens die Beziehung zum Mitmenschen. Unsere goldenen Steine der Gutsein-Mauer haben eine nicht gl\u00e4nzende R\u00fcckseite. Zum Beispiel besitzt jemand, der sagt, ich bin gut, fast immer eine gewisse Portion Selbstgerechtigkeit. Aus einer \u201eIch bin einer von den Richtigen Haltung ergibt sich etwas extrem Gef\u00e4hrliches, n\u00e4mlich Unkorrigierbarkeit. Diese ist der schlimmste Beziehungskiller. Eine Ehe, in der beide der Meinung sind, dass sie gute Menschen seien, geht bald in die Br\u00fcche.<\/p>\n<p>All diese scheinbare Gutheit wirkt n\u00e4mlich Folgen: Sie baut eine Mauer. Und zwar eine Mauer, die aus Enge und Regeln besteht, weil man ja ein guter Mensch sein muss; die aus Besserwisserei und Kontrolle besteht. Was man alles einhalten muss, sonst ist man n\u00e4mlich keiner mehr von den Guten. Und davor haben wir alle Angst. Denn wei\u00dft du, was auf der R\u00fcckseite dieser Selbsterl\u00f6sung, dieser Haltung, dass ich durch mein eigenes Gutsein alles retten k\u00f6nne, steht? Selbstverdammnis: \u201eWehe du schaffst es nicht, gut zu sein, dann&#8230;&#8220; Wenn das Gutsein mein Selbstbild ist, dann bleibt mir nur noch die Verzweiflung, wenn ich einmal nicht gut bin, wenn ich einmal versage. Deswegen werde ich nach au\u00dfen kalt, \u00fcberheblich und stolz und Verachtung pr\u00e4gt mein Leben. Ich werde S\u00fcndern gegen\u00fcber verurteilend sein. So entsteht eine Mauer aus Selbstgerechtigkeit, aus nie gut genug usw. Wir verstehen dabei jedoch eines nicht: n\u00e4mlich, dass wir diese Mauer f\u00fcr etwas brauchen. F\u00fcr was?<\/p>\n<p>Jeder von uns hat ein Herz und wenn wir ganz ehrlich sind, ist dieses Herz nicht so wahnsinnig anatomisch sch\u00f6n, sondern es gibt einen ekligen, schwarzen, klebrigen, gummi\u00e4hnlichen Schleim, der unser Herz umh\u00fcllt das Herz jedes Menschen. Und zwar in so einer St\u00e4rke, dass egal, was ich versuche, um das wegzubekommen, ich mich immer wieder selbst damit be\ufb02ecke, weil all das, was hinter der Mauer ist, stets mitschwingt. Dahin zu schauen scheint aber extrem bedrohlich f\u00fcr uns zu sein. Deswegen brauchen wir die Mauer, um unser eigenes Herz zu sch\u00fctzen. Wir verstecken unser Herz hinter dieser Mauer. Hinter dieser sch\u00f6nen, golden aussehen\u201c den Mauer. Sie sieht auf den ersten Blick toll aus. Das hei\u00dft, das stimmt nicht ganz: Manchmal leuchtet der Stolz schon ein bisschen durch, vielleicht auch die Selbstgerechtigkeit oder die Verachtung Es zeigt sich ja nie alles auf einmal. Es wird sich alles erst einmal zeigen, wenn wir wirklich vor dem Herrn stehen und er Wahrheit von L\u00fcge scheidet.<\/p>\n<p>Um das nun klar zu sagen: Das \u201eIch bin ein guter Mensch\u201c ist absolut kein bisschen die Botschaft des Christentums. Es ist nicht das Evangelium. Manchmal wird gepredigt, dass Christentum hei\u00dfe: \u201eJesus hat uns ein Vorbild gegeben, dass wir jetzt auch unsere Mitmenschen lieben sollen. Die Sache Jesu braucht n\u00e4mlich Begeisterte.&#8220; Oder: \u201eGott liebt die Welt, deswegen setzen wir uns auch f\u00fcr die Bewahrung der Sch\u00f6pfung ein.&#8220; Nichts gegen die Bewahrung der Sch\u00f6pfung, aber das ist nicht das Evangelium. Das ist immer noch das gleiche Spiel von \u201eIch bin ein guter Mensch, indem ich mich anstrenge\u201d. Aber wir steigen nicht auf einer Stufenleiter von Gutheit in den Himmel. Es ging komplett andersherum: Da kam jemand von oben nach unten! Und genau das ist das Evangelium!<\/p>\n<p>Kurze Zusammenfassung der Folgen des Moralismus: Da bleibt diese Mauer, da bleibt etwas im Herzen, wo wir nicht rankommen. Wenn wir nun nicht mehr an den Moralismus glauben, sondern einsehen, dass bei unseren Versuchen, gut zu sein, noch immer riesengro\u00dfe blinde Flecken bleiben, dann hilft uns der in der Gesellschaft weit verbreitete Relativismus weiter. Dazu ein Beispiel: Zwei Kinder streiten und das eine Kind sagt: \u201eIch habe Dir von meinen Bonbons zwei gegeben und du hast mir nur eins gegeben.\u201c Es gibt ein Gesetz in uns, das besagt, dass das nicht fair sei. Dieses Gesetz haben Leute in sich, ob sie an Gott glauben oder nicht. Wie die Gesetze genau aussehen, das kann unterschiedlich sein.<\/p>\n<p>Es gibt aber keine Kultur der Welt, die beispielsweise \u201ebetr\u00fcgen\u201c gut findet. Jeder Mensch widerspricht dem intuitiv. Es gibt also ein Gesetz in unserem Inneren, welches sich ziemlich radikal von sonstigen Gesetzen, wie z.B. Naturgesetzen unterscheidet. Gravitation z.B.: Wenn der Stift fallen gelassen wird, fallt er zu Boden. Gilt die Gravitation immer? Ja. Und das Gesetz in uns selber drin? Das ist ein bisschen anders, weil wir uns daran manchmal halten und manchmal nicht. Jeder Mensch kennt das. Jeder Mensch wenn er sich trauen w\u00fcrde, tief in sich hineinzuhorchen w\u00fcrde zu dem Schluss kommen, dass er eigentlich anders leben k\u00f6nnte und doch nicht ausschlie\u00dflich gut ist. Wir schauen aber ungern auf unser Herz und unsere Schuld. Deswegen muss uns jemand helfen.<\/p>\n<p>Einer, der uns dabei hilft, n\u00e4mlich besonders den Relativierern, ist der Sch\u00f6nredner: \u201eIst alles nicht so schlimm. Die einen machen es so, die anderen machen es so.&#8220; Das Problem ist, dass das der Schuld komplett egal ist; die bleibt n\u00e4mlich. In der Moderne haben die Leute kein Schuldgef\u00fchl mehr gegen\u00fcber Gott. Es dr\u00e4ngt sie nicht in den Beichtstuhl, sondern sie bekommen eine sonstige psychische Krise. Man hat Bundeswehrsoldaten quer durch alle Armeen untersucht, wie sie darauf reagieren, wenn sie etwas ganz Schlimmes erlebt haben. Einerseits gibt es die posttraumatische Belastungsst\u00f6rung: jemand kann nicht mehr schlafen und leidet unter Panikattacken, weil er etwas Schlimmes gesehen hat. Andererseits gibt es &#8211; und zwar nur dann, wenn sie selber schuldig geworden sind &#8211; die sogenannte <em>moral injury<\/em> (moralische Verletzung). Ein Klein- oder Sch\u00f6nreden im Sinne von \u201eDu konntest nicht anders, er hat doch zuerst geschossen&#8220; oder \u201eDu konntest nicht sehen, dass deine Kugel auch ein kleines Kind treffen kann. Werde Deine Gef\u00fchle los, das war nicht so schlimm&#8220; funktioniert jedoch nicht. Die meisten Soldaten, die schwere <em>moral injury<\/em> haben, bringen sich letztlich um, weil etwas in uns sagt: \u201eLieber sterben als so zu leben.&#8220;<\/p>\n<p>Es gibt jene, die behaupten, dass auch Gott das nicht so genau nimmt und uns am Schluss alle in den Himmel l\u00e4sst. Das ist noch immer diese gleiche Strategie des Sch\u00f6nredens. Psychologen haben das untersucht und sind zu dem Schluss gekommen, dass eine Beziehung nie wieder heilen wird, wenn jemand seine Schuld sch\u00f6nredet. Was passiert, wenn jemand, der was Schlimmes getan hat, seine Schuld sch\u00f6nredet und keine echte Reue, keine echte Vers\u00f6hnung zeigt? Sein Herz versteinert sich weiter. Das ist, was bei Narzissten passiert. Menschen, die von sich sagten \u201eIch bin ein Guter und mir kann keiner was\u201d. Sie werden immer k\u00e4lter und verbohren sich immer mehr in ihre Wand. Mit ihnen h\u00e4lt es keiner aus. Denn hinter dem Sch\u00f6nredner ist nichts anderes als ein billiger L\u00fcgner.<\/p>\n<p>Aber schonungslos auf die eigene Schuld zuschauen, f\u00fchlt sich entsetzlich an und zwar, weil auf einmal jemand anderer auftritt. Nicht nur der L\u00fcgner, sondern\u201c viel schlimmer die Stimme des Ankl\u00e4gers und dahinter versteckt\u201c die des inneren Zerst\u00f6rers: \u201eDu freust dich grad ein bisschen? Du darfst dich nicht freuen, denn wer bist du denn? Du bist gar nichts!\u201c Wer auf diese Stimme h\u00f6rt, w\u00e4hlt den Tod. Weil wir Menschen das wissen, ist es leichter, alles sch\u00f6n zu reden, wegzuleugnen oder sich hinter der Mauer zu verstecken. Das Christentum sagt zwar, dass der Ankl\u00e4ger und der innere Zerst\u00f6rer nicht Recht haben, aber das Christentum gibt uns nicht diesen platten, naiven Optimismus, dass alle Menschen gut sind. Der Mensch aus sich selber heraus ist nicht gut. Das Christentum teilt mit dem Moralismus eine extrem pessimistische Einsch\u00e4tzung des Menschen.<\/p>\n<p>Das jedoch ist lediglich ein Teil der Botschaft. Es gibt einen zweiten Teil der Botschaft, weil jetzt der Ankl\u00e4ger kommt. So viele Menschen denken, Gott sei der Ankl\u00e4ger. Dann h\u00f6ren sie auf einmal das Evangelium und sind fast sprachlos. Paulus sagt \u00fcber Gott, dass er nicht der Ankl\u00e4ger ist, sondern \u201eer hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn f\u00fcr uns alle hingegeben. Wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken? Wer kann die Auserw\u00e4hlten Gottes anklagen? Gott ist es, der gerecht macht [&#8230;]\u201c Gott ist also nicht der Ankl\u00e4ger, sondern derjenige, der dich rechtspricht. \u201eWer kann sie verurteilen? Christus Jesus, der gestorben ist, mehr noch, der auferweckt worden ist, er sitzt zur Rechten Gottes und tritt f\u00fcr uns ein.&#8220;<\/p>\n<p>Wie findet einer, der Schuld auf sich geladen hat, wieder Seelenfrieden? Psychologen haben erforscht: nur durch reale Vers\u00f6hnung mit dem Gegen\u00fcber. Und was braucht es f\u00fcr eine echte Vers\u00f6hnung? Drei Dinge. Erstens eine ehrliche Schuld\u00fcbernahme. Der T\u00e4ter muss die Verantwortung \u00fcbernehmen und dazu stehen. Zweitens muss das Opfer seinen Schmerz f\u00fchlen. Das ist nicht blo\u00df etwas Mentales. Eine echte Vers\u00f6hnung gibt es nur, wenn eine \u00dcbernahme von Verantwortung da ist und ein empathisches \u201eIch sp\u00fcre das Gewicht der Tat&#8220;. Das dritte ist dann ein realer Ausgleich. Es reicht nicht, dass der T\u00e4ter beteuert, es passiere nie wieder. Wenn ich ein Auto, das 40.000 EUR gekostet hat, zu Schrott gefahren habe, muss ich irgendeinen Schritt setzen, der zeigt, dass ich die Vers\u00f6hnung ernst meine.<\/p>\n<p>Das ist schwer genug zwischen zwei Menschen. Wenn das nun aber die Wahrheit w\u00e4re? Stell dir vor, es g\u00e4be jemanden, der dir ALLES geschenkt h\u00e4tte. Wie gesagt, jedes Molek\u00fcl Sauerstoff, das du je eingeatmet hast; jede positive Eigenschaft, die du hast; alles Positive, was es in deinem Erbgut gibt; alles, was du durch deine Erziehung oder dadurch, dass du in diesem Land aufgewachsen bist, mitbekommen hast. Du h\u00e4ttest es alles verdankt und du h\u00e4ttest so oft mit \u00dcberheblichkeit, Stolz und was auch immer es noch auf dem Konto in deinem Leben gibt, reagiert. Wenn weiter zwischen Opfer und T\u00e4ter nur dann ein wahrer Ausgleich stattfinden k\u00f6nnte, wenn einer voll Verantwortung \u00fcbernimmt, die Schwere dieser Schuld wirklich sp\u00fcrt und wirklich etwas entgegen\u2014 setzen kann. Wer sollte das tun k\u00f6nnen? Wer k\u00f6nnte sagen, dass er Gott gegen\u00fcber die volle Verantwortung f\u00fcr seinen Mist \u00fcbernehme?<\/p>\n<p>Wer k\u00f6nnte die volle Konsequenz tragen und etwas Reales \u201cdagegensetzen, damit hier wieder Vers\u00f6hnung entsteht? Wer h\u00e4tte diesen Anspruch? Die unvorstellbare, die unglaubliche Botschaft der Bibel ist, dass das tats\u00e4chlich real nicht m\u00f6glich ist, dass das aber tats\u00e4chlich real am Kreuz passiert ist. Denn um diese Vers\u00f6hnung herzustellen, bedurfte es einen, der stark genug ist, all dieses Zeug aller Menschen der Welt zu tragen: Seht das Lamm-Gottes, es tr\u00e4gt die Last der ganzen Welt. Es bedurfte einen, der gleichzeitig m\u00e4chtig genug ist, da durchzubrechen, etwas entgegenzusetzen und so f\u00fcr uns Menschen Wiedergutmachung zu erlangen. Das Problem ist: Beim T\u00e4ter-Opfer-Ausgleich muss von beiden Seiten etwas kommen. Aber was sollte von uns Menschen kommen? Das m\u00fcsste ja ein Mensch sein, der alles kann. Und genau das ist passiert!<\/p>\n<p>Gott ist Mensch geworden und hat an unserer Stelle etwas getan, was kein Mensch kann, n\u00e4mlich die komplette Verantwortung \u00fcbernommen. Er war der komplette B\u00fc\u00dfer, er war der Vollkommene, der Umkehrende. Das ist die Bedeutung dieses unglaublichen, Staunens reichen und herrlichen Geschehens, das wir das Kreuz Jesu nennen. Das Kreuz Jesu hat zwei Botschaften. Eine ist erfreulicher, die andere ist ein bisschen schockierender. Und diese lautet: S\u00fcnde durchbohrt den besten aller Menschen. Wir k\u00f6nnen das Kreuz nicht verstehen, ohne zu wissen, dass der Relativismus L\u00fcge ist. Die Wahrheit ist: Du blickst aufs Kreuz und siehst, dass du so verloren w\u00e4rst. Das ist das, was S\u00fcnde tut. Ohne Kleinreden, ohne Sch\u00f6nreden. Und gleichzeitig &#8211; um eine Wiederherstellung zu erlangen &#8211; m\u00fcsste noch etwas passieren.<\/p>\n<p>Das erste, was das Kreuz macht, ist, dass es diese Mauer von Gutsein zerbricht. Das zweite ist, dass das Kreuz sagt: \u201eAber wei\u00dft Du was? Der Ankl\u00e4ger, hinter dem sich der Zerst\u00f6rer versteckt, hat hier am Kreuz sein Werk getan und seither tut er sein Werk nirgendwo mehr.&#8220; So geschah durch dieses Geschehen am Kreuz etwas, was kein Mensch je gekonnt h\u00e4tte. So schreibt Paulus: \u201eJetzt also gibt es keine Verurteilung mehr f\u00fcr die, welche in Christus Jesus sind. Denn das Gesetz des Geistes und des Lebens in Christus Jesus hat dich frei gemacht vom Gesetz der S\u00fcnde und des Todes. Denn weil das Gesetz, ohnm\u00e4chtig durch das Fleisch, nichts vermochte, sandte Gott seinen Sohn.&#8220;<\/p>\n<p>Das ist das Evangelium: So verloren w\u00e4rst du und gleichzeitig so geliebt bist du. Der Moralist hat ein bisschen Recht: Es gibt die B\u00f6sen nur wir alle sind es. Und der Relativist hat auch ein bisschen Recht: Es gibt schon etwas Wunderbares aber wir sind nicht alle wunderbar. Das Christentum sagt: Seht her auf das, was Gott getan hat. Paulus ruft es raus: \u201eDenn ihr habt &#8222;nicht einen Geist der Knechtschaft empfangen, sodass ihr immer noch Furcht haben m\u00fcsstet, sondern ihr habt den Geist der Kindschaft empfangen, in dem wir rufen: Abba, Vater! Der Geist selber bezeugt unserem Geist, dass wir Kinder Gottes sind. Sind wir aber Kinder, dann auch Erben; Erben Gottes.&#8220; Diese Botschaft durchdringt die Herzen der Menschen seit 2000 Jahren. Und diese Botschaft des Evangeliums ist das einzige, was alles neu macht. Nicht die Plastikm\u00fcnze, sondern diese Botschaft. Die alte, ewig neue, immer umk\u00e4mpfte, stets angegriffene Botschaft des Evangeliums sie macht alles neu.<\/p>\n<p>Der alte Kirchenlehrer Tertulian sagte: \u201eSo wie Jesus zwischen zwei Dieben gekreuzigt wurde, so wird jede Wahrheit zwischen zwei H\u00e4resien gekreuzigt.\u201d Neben dem Evangelium gibt es zwei Irrlehren. Die eine sagt, dass alle Menschen gut sind, alle Religionen das gleiche sagen, wir alle in den Himmel kommen, weil wir so brav sind. Und die andere besagt: Nur wenn du dich genug anstrengst, wenn du viel betest, wenn du gute Werke tust, wenn du dich f\u00fcr die gute Sache einsetzt, dann und beides sind Plastikm\u00fcnzen.<\/p>\n<p>Das allerbeste ist, dass das noch nicht das Ende des Liedes ist. Paulus f\u00e4hrt n\u00e4mlich fort und schreibt, dass das, was hier passiert, n\u00e4mlich dass das Evangelium alles neu macht, nicht hier stehen bleibt, sondern noch weiter geht und die ganze Sch\u00f6pfung betrifft. Er sagt: \u201eGewiss, die Sch\u00f6pfung ist der Nichtigkeit unterworfen, nicht aus eigenem Willen, sondern durch den, der sie unterworfen hat, auf Hoffnung hin: Denn auch sie, die Sch\u00f6pfung, soll von der Knechtschaft der Verg\u00e4nglichkeit befreit werden zur Freiheit und Herrlichkeit der Kinder Gottes. Denn wir wissen, dass die gesamte Sch\u00f6pfung bis zum heutigen Tag seufzt und in Geburtswehen liegt.&#8220; Das bedeutet, dass ein Tag kommen wird, an dem das, was in deinem Herzen anf\u00e4ngt, das, was im Herzen jedes echten H\u00f6rers des Evangeliums anf\u00e4ngt, die ganze Sch\u00f6pfung vollenden wird. Nun darf das nicht falsch verstanden werden. Wenn wir uns anstrengen, ist nichts Falsches daran. Wenn wir aber unser Herz aus eigener Kraft zum guten Herzen verbiegen wollen, kommen verbogene Menschen raus.<\/p>\n<p>Es gibt keine guten Menschen. Es gibt lediglich normale S\u00fcnder, die unendlich mehr B\u00f6ses tun k\u00f6nnten, wenn sie mehr Gelegenheit dazu h\u00e4tten. C.S. Lewis schreibt an einer Stelle: \u201eMan merkt erst, zu wieviel B\u00f6sen man f\u00e4hig ist, wenn man mal wirklich versucht, richtig gut zu sein.\u201c Die wenigsten Menschen versuchen, wirklich gut zu sein. Es gibt nur normale durchschnittliche S\u00fcnder, die zu ganz sch\u00f6n viel Mist f\u00e4hig sind. Und es gibt nur normale, durchschnittliche S\u00fcnder, die tausendfach unendlich mehr geliebt und angenommen und verherrlicht sind, als sie je erahnen k\u00f6nnen. Das ist die beste Botschaft des Universums. Das ist das Evangelium. Ich will daf\u00fcr werben. Ich will werben f\u00fcr eine Neuentdeckung dieser alten einfachen Botschaft. Und ich m\u00f6chte sagen: Auch wenn Du meinst, Du kennst es schon, Du hast es schon oft geh\u00f6rt, vielleicht hast Du\u2018s selber schon oft gepredigt&#8230; aber es war immer ein St\u00fcck Plastikm\u00fcnze in der echten.<\/p>\n<p>Ich will dich heute neu einladen: Wenn dein Ich-Ideal dich erdr\u00fcckt, wenn Du merkst, dass du ein guter Christ sein willst, aber es nicht schaffst, dann komm zu Jesus ans Kreuz. Und wenn du es satthast, so zu tun als schafftest du es aus eigener Kraft, aber du die ganze Zeit irgendetwas heimlich verstecken und den Deckel draufhalten musst, weil du denkst, dass du fertig w\u00e4rst, wenn das rausk\u00e4me, dann erhebe deine Augen zum Kreuz und sch\u00f6pfe Hoffnung. Im Hebr\u00e4er-Brief wird der Glaube an Jesus mit der Sabbat\u2014Ruhe verglichen. So wie das Volk Israel ausgezogen ist aus dem Land der Sklaverei und dann in das gelobte Land kam, so sagt der Verfasser des Hebr\u00e4er-Briefes: \u201eDenn wir, die wir gl\u00e4ubig geworden sind, kommen in seine Ruhe.\u201c<\/p>\n<p>Das Kreuz ist der Weg dorthin! Weiter steht geschrieben: \u201eDenn wer in seine Ruhe eingegangen ist, der ruht auch selbst von seinen Werken aus, wie Gott von den seinigen.&#8220; Der Verfasser bezieht sich nat\u00fcrlich auf den siebten Sch\u00f6pfungstag, auf den Ruhetag. Jesus ist deine Sabbat- Ruhe. Jesus ist der Ort, wo du kommen kannst, egal was an deinem Herzen ist. Jesus ist der Ort, wo du ausruhen kannst und wo alles neu werden kann. Er ist so gut! Diese Botschaft ist so gut! Und sie ver\u00e4ndert ALLES! Das ist die wahre M\u00fcnze; das entfesselte, das ungez\u00e4hmte, das ewigwirksame, das wunderbare Evangelium.<\/p>\n<p><em>das video dazu: <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=u9HG-XXiQNg\">youtube<\/a><\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach einem Vortrag von Johannes Hartl 2018 Stellt euch vor, es g\u00e4be ein Land, in dem alle Menschen arm sind. Ein guter K\u00f6nig h\u00e4tte einen Sack mit sehr kostbaren M\u00fcnzen ausgeteilt und bereits eine solche M\u00fcnze w\u00fcrde einen Menschen komplett reich machen k\u00f6nnen. Der K\u00f6nig ist so gro\u00dfz\u00fcgig, dass er diese M\u00fcnzen freigiebig austeilt. 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