{"id":4259,"date":"2022-09-28T22:37:08","date_gmt":"2022-09-28T21:37:08","guid":{"rendered":"http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/?p=4259"},"modified":"2022-09-28T10:37:58","modified_gmt":"2022-09-28T09:37:58","slug":"gender-ideologie-ein-leitfaden","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/?p=4259","title":{"rendered":"Gender-Ideologie &#8211; ein Leitfaden"},"content":{"rendered":"\n<p><em>\u201eBald wird man nicht mehr behaupten d\u00fcrfen, dass die Homosexualit\u00e4t \u2013 wie die katholische Kirche es lehrt \u2013 eine objektive Unordnung im menschlichen Leben darstellt.\u201c<\/em> Diese Prophezeiung des damaligen Kardinals Joseph Ratzinger vom 1. April 2005 hat bereits begonnen sich zu erf\u00fcllen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als im Winter 2012\/2013 bis zu eine Million Menschen im sozialistischen Frankreich gegen die geplante Legalisierung der \u201eHomo- Ehe\u201c auf die Stra\u00dfe gingen und ihren Protest u. a. mit einem bedruckten T-Shirt zum Ausdruck brachten, ging die Polizei gegen das Kleidungsst\u00fcck und ihre Tr\u00e4ger vor. Hemden wurden beschlagnahmt, Geldstrafen verh\u00e4ngt und einige T-Shirt-Tr\u00e4ger sogar verhaftet. Doch welches straf w\u00fcrdige Motiv war auf den Hemden abgedruckt? Es zeigte eine \u201etraditionelle\u201c Familie, bestehend aus Vater, Mutter und zwei Kindern.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Unterschiede zwischen Mann und Frau einebnen <\/h2>\n\n\n\n<p>Nicht nur in Frankreich haben sich viele Menschen gefragt, warum die friedlichen Demonstrationen gegen die Zerst\u00f6rung der bislang g\u00fcltigen famili\u00e4ren Ordnung so vehement von der franz\u00f6sischen Regierung bek\u00e4mpft wurden. Wer k\u00f6nnte ein Interesse daran haben, der Ehe von Mann und Frau ihren Status als einzige staatlich anerkannte Lebenspartnerschaft zu entziehen? Allein schon das Aufkommen dieser Frage zeigt, wie wenig bekannt jene geistige Str\u00f6mung ist, die sich seit Jahrzehnten mit Macht daf\u00fcr einsetzt, die Unterschiede zwischen Mann und Frau einzuebnen. Hier geht es nicht um die feministische Forderung \u201egleicher Lohn f\u00fcr gleiche Arbeit\u201c, die uneingeschr\u00e4nkte Unterst\u00fctzung verdient. Die Zielsetzung lautet vielmehr: Die Verbindung von Mann und Frau ist als exklusives Ehemodell infrage zu stellen und stattdessen jedwede lebenspartnerschaftliche Beziehung als der Ehe gleichwertig anzuerkennen. Eine Lebenspartnerschaft zwischen zwei lesbischen Frauen, zwei schwulen M\u00e4nnern oder einem transsexuellen Mann, der sich als Frau f\u00fchlt, mit einer bisexuellen Frau, die sich zu beiderlei Geschlechtern hingezogen f\u00fchlt, habe demnach angeblich den gleichen Wert wie eine eheliche Verbindung von Mann und Frau.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"600\" height=\"220\" src=\"http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/grafik-2.png\" alt=\"\" class=\"wp-image-4278\" srcset=\"http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/grafik-2.png 600w, http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/grafik-2-300x110.png 300w, http:\/\/omnia.alte-messe-bistum-speyer.de\/wp-content\/uploads\/2022\/09\/grafik-2-200x73.png 200w\" sizes=\"auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gender = soziales Geschlecht <\/h2>\n\n\n\n<p>Die Weltanschauung, die solche Ideen verbreitet, hei\u00dft \u201eGender- Ideologie\u201c, auch Genderismus genannt. \u201eGender\u201c ist ein englisches Wort und bedeutet \u201eGeschlecht\u201c. Gemeint ist nicht das biologische Geschlecht (englisch: sex), sondern das soziale Geschlecht, das nicht naturgegeben sei, sondern von menschlicher Gewohnheit festgelegt werde. <\/p>\n\n\n\n<p>Gender- Ideologen sind davon \u00fcberzeugt, dass es keine grundlegenden Unterschiede zwischen Mann und Frau gebe. Die Einteilung der Menschheit in einen m\u00e4nnlichen und einen weiblichen Teil sei lediglich eine Erfindung patriarchaler Gesellschaften. Diese h\u00e4tten festgelegt, welche Rollen die biologischen Geschlechter in der Gesellschaft zu spielen h\u00e4tten und wie sie sich verhalten sollten. Im Hintergrund steht eine feministische Leitidee der franz\u00f6sischen Philosophin Simone de Beauvoir aus dem Jahr 1947: \u201eMan kommt  nicht als Frau zur Welt, man wird dazu gemacht.\u201c<\/p>\n\n\n\n<p>Das tiefgreifende unterschiedliche Verhalten und Empfinden der Geschlechter ist also in den Augen der Genderisten nicht angeboren, sondern lediglich kulturell bedingt und anerzogen. Das Mann- oder Frausein sei angeblich keine nat\u00fcrliche Identit\u00e4t, sondern vielmehr eine von der Erziehung aufgezwungene Identit\u00e4t. <\/p>\n\n\n\n<p>Mann und Frau seien auch nicht grunds\u00e4tzlich aufeinander bezogen: Vielmehr habe jeder Mensch unabh\u00e4ngig von seinem biologischen Geschlecht eine \u201epers\u00f6nliche sexuelle Orientierung\u201c, die heterosexuell, homosexuell (= schwul oder lesbisch), bisexuell, transsexuell oder intersexuell (= nicht eindeutig dem weiblichen oder m\u00e4nnlichen Geschlecht zuzuordnen) sein k\u00f6nne. <\/p>\n\n\n\n<p>Menschen, die keine heterosexuelle Ausrichtung haben, werden h\u00e4ufig unter der aus dem Englischen stammenden Abk\u00fcrzung LGBT zusammengefasst. Sie steht f\u00fcr \u201eLesbian, Gay, Bisexual, Transgender\u201c. F\u00fcr die Genderisten gibt es keinerlei Geschlechts- identit\u00e4tsst\u00f6rungen, sondern jegliche sexuelle Orientierung gilt ihnen als gleich gut und sollte daher auch ausgelebt werden. <\/p>\n\n\n\n<p>Damit stellen die Vertreter der Gender-Ideologie Naturgesetze in- frage, die seit Menschengedenken G\u00fcltigkeit haben, wonach die beiden biologischen Geschlechter aufeinander bezogen und zudem in der Lage sind, durch die Zeugung von Kindern das Leben weiterzugeben.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Gender-Mainstreaming <\/h2>\n\n\n\n<p>Unter dem Schlagwort \u201eGender-Mainstreaming\u201c (= das Bem\u00fchen, Gender-Denken in der breiten Masse der Gesellschaft zu verankern) hat die Gender-Ideologie l\u00e4ngst in der Politik Einzug gehalten. Um die Ideen des Genderismus in allen Bereichen des \u00f6ffentlichen Lebens zu verbreiten, hat das Bundesfamilienministerium 2003 an der Berliner Humboldt-Universit\u00e4t sogar ein eigenes \u201eGenderKompetenzZentrum\u201c gegr\u00fcndet. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wegbereiter des Genderismus <\/h2>\n\n\n\n<p>Die Verwendung des Begriffs \u201eGender\u201c an Stelle von \u201eGeschlecht\u201c geht auf den neuseel\u00e4ndischen Psychologen John Money zur\u00fcck. Der Vorreiter des Genderismus versuchte seit den 1950er-Jahren in den USA zu beweisen, dass die Erziehung \u2013 und nicht die Biologie \u2013 ma\u00dfgeblich f\u00fcr die Auspr\u00e4gung der Geschlechterrollen sei. <\/p>\n\n\n\n<p>Der Begriff \u201eGender-Mainstreaming\u201c trat erstmals 1985 in Erscheinung: Damals diskutierten ihn die Teilnehmerinnen der 3. UN-Welt- Frauenkonferenz in Nairobi. Auf der Folgekonferenz in Peking wurde er zehn Jahre sp\u00e4ter weiterentwickelt. Die EU erkl\u00e4rte im Amsterdamer Vertrag von 1997 Gender-Mainstreaming zu einer verbindlichen Aufgabe f\u00fcr alle ihre Mitgliedsstaaten. Ein Jahr sp\u00e4ter setzte sie eine eigene Richtlinie zur Umsetzung von Gender-Mainstreaming in Kraft.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Ziele des Genderismus <\/h2>\n\n\n\n<p>Was sind die Ziele des Genderismus? Diese Ideologie m\u00f6chte die v\u00f6llige Auswechselbarkeit von Mann und Frau in allen Lebensbereichen erreichen. Geschlechterbezogene Rollenbilder sollen sich aufl\u00f6sen, da es keine spezifisch m\u00e4nnlichen oder spezifisch weiblichen F\u00e4higkeiten g\u00e4be. Beide Geschlechter k\u00f6nnten vielmehr alle Aufgaben gleich gut erf\u00fcllen, seien also vollkommen austauschbar. Lediglich \u00fcberholte kulturelle Klischees w\u00fcrden z. B. junge M\u00e4nner daran hindern, in gro\u00dfer Zahl den Beruf des Erziehers zu ergreifen. <\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso w\u00fcrden z. B. viele junge Frauen den Beruf der Automechanikerin anstreben, wenn nur die Gesellschaft dies eher akzeptieren und ihr \u00fcberkommenes Rollenverst\u00e4ndnis des biologischen Geschlechts \u00fcberdenken w\u00fcrde. <\/p>\n\n\n\n<p>Als wichtigster Gradmesser f\u00fcr die Umsetzung der Gender-Ideologie gilt die Frage, wieweit Frauen ins Erwerbsleben eingestiegen sind und wie viel sie dabei noch vom Besch\u00e4ftigungsumfang der M\u00e4nner trennt. Dementsprechend ist jede Hausfrau und Mutter, die zum Wohl ihrer Familie auf eine berufliche Vollzeitbesch\u00e4ftigung verzichtet, den Genderisten ein Dorn im Auge. So stellt die Europ\u00e4ische Kommission in ihrem \u201eStrategiepapier 2010-2015 f\u00fcr die Gleichstellung von Frauen und M\u00e4nnern\u201c mit Bedauern fest: \u201eFrauen \u00fcbernehmen nach wie vor einen \u00fcberm\u00e4\u00dfig gro\u00dfen Anteil der Verantwortung f\u00fcr die Familie.\u201c<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Absurde Forderungen <\/h2>\n\n\n\n<p>Manche Forderungen der Genderisten nehmen absurde Z\u00fcge an. Mit der Begr\u00fcndung, dass es von vornherein kein objektives Geschlecht des Menschen gebe, sondern nur \u201ekulturell bedingte Geschlechterrollen\u201c, verlangen die Gender-Ideologen, dass jeder Mensch sein Geschlecht selbst ausw\u00e4hlen solle. Es sei nur gerecht, wenn der Einzelne selber bestimme, ob er Mann oder Frau oder auch beides zugleich sein wolle. <\/p>\n\n\n\n<p>Wie konsequent die Genderisten diesen Kurs verfolgen und wie weitreichend ihr Einfluss auf die Gesetzgebung bereits ist, zeigte eine irische Gesetzesinitiative zu Beginn des Jahres 2014: Demnach sollen Personen ab 16 Jahren das Recht haben, ihr Geschlecht frei zu w\u00e4hlen. Die Beh\u00f6rden m\u00fcssten anschlie\u00dfend alle entsprechenden Dokumente (wie Geburtsurkunden, P\u00e4sse etc.) den W\u00fcnschen entsprechend \u00e4ndern. Einzige Bedingung solle sein, dass die Eltern von minderj\u00e4hrigen Jugendlichen dem \u201eangenommenen Geschlecht\u201c auch zustimmen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Neue Begriffe <\/h2>\n\n\n\n<p>Ideologien, auch die Gender-Ideologie, f\u00fchren gerne neue Begriffe oder Begriffsbedeutungen ein, da sich gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen durch sprachliche Ver\u00e4nderungen leichter verwirklichen lassen. Ein Beispiel f\u00fcr eine solche sprachliche Neusch\u00f6pfung ist das Wort \u201eGeschlechtervielfalt\u201c: Dieser Begriff unterstellt, dass es neben \u201em\u00e4nnlichen\u201c und \u201eweiblichen\u201c noch weitere geschlechtliche Identit\u00e4ten g\u00e4be. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Genderisten wollen auf diesem Weg jedwede sexuelle Orientierung \u2013wie zum Beispiel Homosexualit\u00e4t; die P\u00e4dophilie ist in dieser Hinsicht zurzeit noch umstritten \u2013 als gesellschaftlich akzeptierte geschlechtliche Identit\u00e4t etablieren. So soll sich im allgemeinen Bewusstsein die Vorstellung festsetzen, dass es ein weites Spektrum sexueller Ausrichtungen g\u00e4be, die allesamt v\u00f6llig normal, gleichwertig und gleichberechtigt seien.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine andere Wortsch\u00f6pfung der Genderisten ist der Begriff \u201eHomophobie\u201c (= Feindseligkeit gegen\u00fcber Menschen mit gleichgeschlechtlicher Neigung). Sie setzen ihn gerne als Tot- schlag-Argument gegen Andersdenkende ein, die praktizierte Homosexualit\u00e4t nicht als nat\u00fcrliche Form menschlicher Geschlechtlichkeit anerkennen. <\/p>\n\n\n\n<p>Wem die Genderisten das Etikett \u201ehomophob\u201c verpasst haben, wird h\u00e4ufig von der Gesellschaft als jemand betrachtet, der r\u00fcckst\u00e4ndig ist und aus irrationalen Gr\u00fcnden andere diskriminiert. Ein Beispiel: Anfang 2014 wurde in Spanien Fernando Sebasti\u00e1n Kardinal Aguilar wegen Homophobie angezeigt. Sein \u201eVergehen\u201c: Er hatte ausgef\u00fchrt, dass er die homosexuelle Liebe f\u00fcr defizit\u00e4r halte, weil sie aus eigener Kraft keine Nachkommen hervorbringen k\u00f6nne (was bekannterma\u00dfen den biologischen Tatsachen entspricht). Homophobie ist in Spanien ein Straftatbestand, der mit Gef\u00e4ngnisstrafe geahndet werden kann. <\/p>\n\n\n\n<p>Weitere Begriffe, denen die Gender-Ideologie eine neue bzw. abgewandelte Bedeutung gegeben hat, sind z. B. \u201e<strong>Geschlechtergerechtigkeit<\/strong>\u201c (= Gleichstellung aller sozialen Geschlechter) oder auch \u201e<strong>Geschlechtsidentit\u00e4t<\/strong>\u201c (= subjektives Zugeh\u00f6rigkeitsgef\u00fchl zu sozialen Geschlechtern).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Neue Bezeichnungen in der Verwaltungssprache <\/h2>\n\n\n\n<p>In der schweizerischen Hauptstadt Bern hat das Gender-Mainstreaming bereits die Verwaltungssprache reformiert. Personen werden hier grunds\u00e4tzlich \u201egeschlechtsabstrakt\u201c bezeichnet: Die \u201eFu\u00dfg\u00e4ngerzone\u201c wurde zur \u201eFlanierzone\u201c, w\u00e4hrend \u201eVater\u201c oder \u201eMutter\u201c in \u00f6ffentlichen Dokumenten zu \u201eElternteil 1\u201c und \u201eElternteil 2\u201c umgewandelt wurden. <\/p>\n\n\n\n<p>Die Sprache der Genderisten verr\u00e4t ihr eigentliches Ziel: Sie wollen das biologische Geschlecht abschaffen, die Zweigeschlechtlichkeit von Mann und Frau aufheben und stattdessen einer Vielfalt von Geschlechtern das Wort reden; sie wollen die Ehe von Mann und Frau lediglich als eine unter vielen anderen M\u00f6glichkeiten hinstellen, und sie wollen die Familie nicht mehr aus Blutsverwandten bestehen lassen, sondern aus sozialen Gebilden, losgel\u00f6st von der biologischen Abstammung. Letztlich kommt es dadurch zu einer gro\u00dfen allgemeinen Verunsicherung und Identit\u00e4tsverwirrung bei den Einzelnen sowie zu einer tiefgreifenden Unordnung auch in den kleinsten gesellschaftlichen Strukturen.<\/p>\n\n\n\n<p>Noch nicht einmal vor der Heiligen Schrift macht die Ideologie halt. So gibt es seit 2006 eine Bibel\u00fcbersetzung, die der \u201emassiv patriarchalischen Welt\u201c der Bibel die Stirn bieten m\u00f6chte. Aus dem \u201eKnaben\u201c wird dann beispielsweise das \u201em\u00e4nnliche Kind\u201c (Lev 12,2). Diese Umschreibung ist den \u00dcbersetzern lieber, da sie die Geschlechtervielfalt ber\u00fccksichtigt; denn w\u00e4hrend \u201eKnabe\u201c nur ein Gegenst\u00fcck kennt (n\u00e4mlich M\u00e4dchen), lenkt das \u201em\u00e4nnliche Kind\u201c zus\u00e4tzlich den Blick auf das weibliche, schwule, lesbische, transsexuelle usw. Kind. Aufgrund der erweiterten Perspektive r\u00fchmt sich diese \u00dcbersetzung ihrer \u201eGeschlechtergerechtigkeit\u201c und nennt sich daher \u201eBibel in gerechter Sprache\u201c. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch in der allgemeinen Schreibweise hinterl\u00e4sst der Genderismus seine Spuren. So hei\u00dft es beispielsweise in einer Pressemitteilung der Technischen Universit\u00e4t Dresden aus dem Jahr 2014: \u201eDie s\u00e4chsischen Student_innenvertretungen starten die Aktion \u201eLehrer_in werden in Sachsen.\u201c Der Unterstrich (= \u201e<strong>Gender Gap<\/strong>\u201c) weist darauf hin, dass es neben der m\u00e4nnlichen und der weiblichen Spielart des Geschlechts (Lehrer, Lehrerin) auch noch weitere soziale Geschlechter gibt, die der Einfachheit halber nicht aufgef\u00fchrt werden (schwule Lehrer, lesbische Lehrerinnen, transsexuelle Lehrer usw.).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Genderismus auf der politischen Agenda <\/h2>\n\n\n\n<p>Der Genderismus hat nicht nur in der Sprache aller westlichen Staaten Einzug gehalten, die Ideologie steht seit vielen Jahren auch auf der politischen Agenda des Westens. Bereits 1999 hat das Kabinett der Bundesrepublik Deutschland das Gender-Mainstreaming zum Leitprinzip der Regierungsarbeit gemacht. Damit war eine folgenschwere politische Maxime ohne vorausgehende \u00f6ffentliche Diskussion eingef\u00fchrt. Ein Jahr sp\u00e4ter wurde die Ministerien \u00fcbergreifende Arbeitsgruppe \u201eGender-Mainstreaming\u201c eingerichtet. <\/p>\n\n\n\n<p>Bei ihrem Kampf f\u00fcr Vollzeitarbeit von M\u00fcttern zu Lasten eines geregelten Familienlebens haben die Genderisten gro\u00dfe Erfolge erzielt. Wichtige Akteure bei diesem Bem\u00fchen sind sog. \u201eGleichstellungsbeauftragte\u201c, auch \u201eFrauenbeauftragte\u201c genannt. Mehr als 1900 Frauen erf\u00fcllen diese Aufgabe in deutschen Kommunalbeh\u00f6rden (Stand: 2014). Um M\u00fctter und andere Frauen m\u00f6glichst weitgehend in die Berufswelt eingliedern zu k\u00f6nnen, sind Gleichstellungsbeauftragte mit weitreichenden Befugnissen ausgestattet: Sie haben Zutritt zu nahezu allen Gremien, d\u00fcrfen Personalakten auch ohne Genehmigung der Betroffenen einsehen und haben bei jeder Stellenbesetzung ein Wort mitzureden.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Genderismus in der Bildungspolitik <\/h2>\n\n\n\n<p>Nachdem die Gender-Ideologen die Besch\u00e4ftigungspolitik bereits tiefgreifend umgestalten konnten, wollen sie nun auch in der Bildungspolitik neue Akzente setzen. <\/p>\n\n\n\n<p>Das bekannteste Beispiel ist der Bildungsplan der gr\u00fcn-roten Landesregierung von Baden-W\u00fcrttemberg, der ab 2015 f\u00fcr die allgemeinbildenden Schulen gelten soll. Diese Unterrichtsleitlinien folgen den Vorgaben des Gender-Mainstreamings. Demnach sollen die Sch\u00fcler m\u00f6glichst fr\u00fch zu \u201eAkzeptanz sexueller Vielfalt\u201c erzogen werden. Die Kinder und Jugendlichen sollen lernen, dass die Verbindung von Mann und Frau nur eine von vielen gleichberechtigten M\u00f6glichkeiten sei, Sexualit\u00e4t zu leben. Auf diese Weise k\u00f6nne der Weg zu einer angeblich \u201evorurteilsfreien Gesellschaft\u201c geebnet werden. Dem Entwurf des Bildungsplans zufolge haben die traditionelle Ehe und Familie keinen herausgehobenen Wert mehr.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesichts der zahlreichen Kritiker des Bildungsplanentwurfs verwies das Kultusministerium von Baden-W\u00fcrttemberg auf den Koalitionsvertrag der gr\u00fcn-roten Landesregierung: Darin habe man sich darauf geeinigt, sich f\u00fcr die Gleichstellung von Schwulen und Lesben mit Heterosexuellen sowie f\u00fcr \u201eToleranz\u201c einzusetzen. <\/p>\n\n\n\n<p>Auch der schwarz-rote Koalitionsvertrag der Bundesregierung \u00e4u\u00dfert sich anerkennend zu gelebter Homosexualit\u00e4t. W\u00f6rtlich hei\u00dft es dort: \u201eWir wissen, dass in gleichgeschlechtlichen Partnerschaften Werte gelebt werden, die grundlegend f\u00fcr unsere Gesellschaft sind. (\u2026) Wir verurteilen Homophobie (\u2026) und werden entschieden dagegen vorgehen\u201c (Punkt 4.1).<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Wissenschaftlicher Anstrich <\/h2>\n\n\n\n<p>Der Genderismus gibt sich den Anstrich von <em>Wissenschaftlichkeit<\/em>. Als intellektuelle Leitfiguren gelten der franz\u00f6sische Philosoph Michel Foucault (\u2020 1984) und die amerikanische Sprachwissenschaftlerin Judith Butler. In den letzten Jahrzehnten wurden allein in Deutschland mehr als 170 Professuren f\u00fcr Genderforschung eingerichtet, und die Zahl der Gender-Studien ist seither regelrecht explodiert. <\/p>\n\n\n\n<p>Allerdings stellt die Genderforschung ihre angebliche \u201eWissenschaftlichkeit\u201c von vornherein selbst infrage, indem sie die Erkenntnisse der Naturwissenschaften vielfach ignoriert, allen voran die der <strong>Biologie, deren Forschungsergebnisse dem Konzept des Gender-Mainstreamings massiv widersprechen<\/strong>: Biologen konnten nachweisen, dass M\u00e4nner und Frauen in bestimmten Bereichen grundverschieden sind. Jedes Geschlecht hat eigene St\u00e4rken und Schw\u00e4chen. <\/p>\n\n\n\n<p>Die strikte Weigerung der Genderisten, die Erkenntnisse einer naturwissenschaftlich orientierten (und nicht blo\u00df sozial orientierten) Geschlechterforschung anzuerkennen, verdeutlicht, dass es sich beim Genderismus wirklich um eine <strong>Ideologie<\/strong> handelt: Ihre Vertreter arbeiten sogar darauf hin, Biologie als eigenst\u00e4ndiges Unterrichtsfach abzuschaffen! Wenn sich die Pl\u00e4ne der gr\u00fcn-roten Landesregierung von Baden-W\u00fcrttemberg durchsetzen, wird dort ab 2015 der F\u00e4cherverbund \u201eNaturph\u00e4nomene und Technik\u201c das traditionelle Schulfach Biologie in den Klassen 5 und 6 abl\u00f6sen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Das christliche Menschenbild <\/h2>\n\n\n\n<p>Die Naturwissenschaften ziehen aus ihren Forschungsergebnissen eine Schlussfolgerung, die sich mit dem christlichen Menschenbild deckt: Mann und Frau erg\u00e4nzen einander. Der ma\u00dfgebliche Ausgangspunkt der christlichen Geschlechterlehre ist der biblische Sch\u00f6pfungsbericht im Buch Genesis: Demnach schuf Gott Mann und Frau gleicherma\u00dfen als sein Ebenbild (vgl. Gen 1,26-27). <\/p>\n\n\n\n<p>Aus diesem gemeinsamen Privileg ergeben sich mehrere Konsequenzen: Mann und Frau besitzen die gleiche personale W\u00fcrde und sind daher gleichwertig und einander ebenb\u00fcrtig; da Gott den Menschen aber \u201eals Mann und Frau\u201c (Gen 1,27) schuf, sind die Geschlechter nicht einfach gleichartig: Gerade ihre Verschiedenheit bietet ihnen die M\u00f6glichkeit, einander zu erg\u00e4nzen und mithilfe ihrer jeweiligen F\u00e4higkeiten bei den verschiedenen Aufgaben optimal zusammenzuarbeiten. Weil Mann und Frau beide Gott als ihren gemeinsamen Ursprung haben, sind sie aber trotz ihrer Verschiedenheit eine Einheit.<\/p>\n\n\n\n<p>Diese positive Sicht der menschlichen Geschlechtlichkeit hat die Glaubenskongregation 2004 in einem Dokument verdeutlicht, das den Titel tr\u00e4gt: \u201eZusammenarbeit von Mann und Frau in der Kirche und in der Welt\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Betrachtung der menschlichen Geschlechtlichkeit als \u201esoziale Rolle\u201c, die jeder selbst \u201efrei w\u00e4hlen\u201c solle, entspringt letztlich einer atheistischen Sichtweise des Menschen: Sie blendet den Sch\u00f6pfer aus, der jedem Menschen sein (weibliches oder m\u00e4nnliches) Geschlecht zuteilt, damit dieser es als Gabe und Aufgabe empfange. <\/p>\n\n\n\n<p>Auf die immer vehementer vorgetragenen Forderungen der Genderisten reagierten Ende 2013 drei europ\u00e4ische Bischofskonferenzen: Unabh\u00e4ngig voneinander verfassten die Bisch\u00f6fe Portugals, der Slowakei und Polens eigene Hirtenbriefe, die vor der Gleichmacherei der Gender-Ideologie warnen. Anfang 2014 taten es ihnen die norditalienischen Bisch\u00f6fe nach.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">D\u00e4monische Ideologie <\/h2>\n\n\n\n<p>Gender-Mainstreaming beherrscht heute weitgehend die politische Agenda der westlichen L\u00e4nder. Gleichzeitig wissen die meisten B\u00fcrger aber nicht, welche weitreichenden ideologischen Ziele sich unter dem Deckmantel von W\u00f6rtern wie \u201eGleichstellung\u201c und \u201eGeschlechtergerechtigkeit\u201c verbergen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Papst Franziskus <\/strong>brachte die Perversion des Genderismus auf den Punkt, als er beim Ad-limina-Besuch der \u00f6sterreichischen Bisch\u00f6fe 2014 in Rom formulierte: \u201e<em>Die Gender-Ideologie ist d\u00e4monisch!<\/em>\u201c <\/p>\n\n\n\n<p>Aufkl\u00e4rung vor dieser teuflischen Ideologie ist daher das Gebot der Stunde.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Quelle: Kirche in Not, Weltweites Hilfswerk P\u00e4pstlichen Rechts, \u201eGender- Ideologie\u201c. Ein Leitfaden aus der Brosch\u00fcrenreihe \u201eGlaubens-Kompass<\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Literaturhinweis<\/strong>:<\/p>\n\n\n\n<p>Gabriele Kuby<br>\nDie globale sexuelle Revolution \u2013 Zerst\u00f6rung<br>\nder Freiheit im Namen der Freiheit<br>\nHardcover, 456 Seiten, 19,95 \u20ac,<br>\nISBN 978-3-86357-032-3<br>\n\u00dcbersetzungen auf Polnisch, Kroatisch,<br>\nUngarisch, Slowakisch, Tschechisch.<br>\nErh\u00e4ltlich im Buchhandel<br>\noder bei Fe-Medienverlag,<br>\nTel.: 07563 &#8211; 92006, Fax: 07563 &#8211; 3381,<br>\nE-Mail: info@fe-medien.de<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gender = soziales Geschlecht<br \/>\nDie Weltanschauung, die solche Ideen verbreitet, hei\u00dft \u201eGender- Ideologie\u201c, auch Genderismus genannt. \u201eGender\u201c ist ein englisches Wort und bedeutet \u201eGeschlecht\u201c. 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