Mama, du bist die Sonne im Haus

Familie
Bild: www.freeimages.com

Vorwort: Ich habe vor kurzem meine Frau verloren. Als ich diesen Artikel in der tagespost las, dachte ich spontan dieser Artikel könnte vor ihr stammen, denn sie hat als Vorbild vorgelebt, was der folgende Artikel aussagt: Mutersein ist eine Berufung, eine Würde, eine großartige Aufgabe. Meine Frau hat unsere Kinder wohl erzogen, sie hat sie mit Liebe stark gemacht. Das sage nicht nur ich, sondern das bestätigt jeder, der sie kannte. Und Sie hat nie ein Blatt vor den Mund genommen, diese Wahrheit allen zu sagen. Unabhängig davon ob man sie fragte oder nicht.

An vielen Fronten wird gegen Mütter und gegen die ureigenste Berufung der Frau gekämpft

Quelle: tagespost.de; VON MANUELA FLETSCHBERGER  

Mutterschaft, dieses Wort klingt in zeitgenössischen Ohren altmodisch und einfältig. Auf keinen Fall schön oder gar erstrebenswert.

Im öffentlichen Leben sind immer mehr Gruppierungen präsent, die offen gegen das Muttersein angehen : „#regretting motherhood“ (zu deutsch: Bedauern der Mutterschaft), oder „GINK — green inclination, no kids“, also „kinderlos aus ökologischen Gründen“. Man ist an einem Punkt angekommen, an dem die Wertschätzung um die mütterliche Berufung und Würde, so tief gesunken ist, dass ein Neuanfang dringend geboten ist. Es ist von gesellschaftsrettender Wichtigkeit, hier einen Paradigmenwechsel zu initiieren. Es mag überraschen, dass mein Aufruf nicht die Politik oder entscheidungsmächtige Personen als Adressaten hat, sondern dass er an die Mütter geht!

Als Mütter erleben wir Gegenwind auf breiter Front. Ist man redlich bemüht, eine gute Mutter zu sein, weht einem aus beinahe jeder Tür, die man öffnet, Gegenwind entgegen. Beim Amt, im Kindergarten, in der Schule, beim Arzt, in der Kirche, im Geschäft.

Die Welt ist so ausgeklügelt gescheit. Hat man uns doch bereits weisgemacht, dass Pädagogen als Erzieher das Beste für unsere Kinder sind. Die öffentliche Meinung scheint das Non-Plus-Ultra zu sein, das, woran wir einfach unsere Meinung anpassen können. Aber: „Man darf die Mehrheit nicht mit der Wahrheit verwechseln!“ (Jean Cocteau) Hausverstand und selbstständiges Denken ist gefragt. Auch wenn gegen den Strom schwimmen anstrengt, ist jetzt der Moment gekommen, kraftvolle Schwimmzüge gegen den Mainstream zu machen – unseren Kindern zuliebe!

Apropos Liebe. Die Liebe ist unsere größte Stärke und gleichzeitig schärfste Waffe. Zeigen wir einer Welt, die so hart und unnachgiebig ist, was Liebe ist. Tagtäglich geben wir uns für unsere Kinder hin. Diese Zärtlichkeit trifft die Welt und bricht sie in ihrer Härte auf. Denn vieles mögen Pädagogen können, bedingungslos lieben können sie nicht.

Wir brauchen Mütter, die tun, was ihnen ihr Herz sagt. Stehen wir auf! Voller Mut. Kämpfen wir wie Löwinnen um unsere Kinder. Voller Einsatz ist gefragt! Wir können das! Keine Angst! Keiner-weiß besser als wir, was „voller Einsatz“ heißt.

Leben wir Mütter unsere gottgegebene Berufung, dann tragen wir unseren Teil zur Kultur des Lebens bei, dann blühen Familien neu auf und werden gesund. Denn gesunde Familien sind dort, wo starke Mütter sind. Wir stehen auf, obwohl wir vor Müdigkeit nicht mehr können. Wir helfen, obwohl wir gerade anderes zu tun haben. Wir lieben, obwohl unsere Nerven angespannt sind. Wir Mütter sind es gewohnt, für unsere Kinder in die Bresche zu springen. Springen wir doch auch für das Muttersein in die Bresche. Helfen wir gemeinsam mit, das wunderbare Bild der Mutter wiederherzustellen.

Doch wo fangen wir an? – Bei uns selbst! Wir Mütter müssen in unserem Herzen erfassen, wie wichtig, wertvoll und unentbehrlich wir für unsere Familie, für die Menschen und für die Gesellschaft sind. Das wunderbare Mutterbild, das Gott sich erdacht hat, das er in seiner großen Weisheit Pinselstrich um Pinselstrich gezeichnet hat, gilt es vom Grauschleier zu befreien, damit es mit seiner durchdringenden Leuchtkraft neu erstrahlen kann.

Lassen wir uns nicht verunsichern. Lassen wir uns nicht einreden, was für unsere Kinder das Beste sei. Unser Herz weiß es besser!

Wir sind gerufen, uns neu auf unsere Berufung auszurichten. Wir selbst müssen den unschätzbaren Wert unseres Daseins erkennen, indem wir uns klar vor Augen führen, dass unseren Platz niemand sonst einnehmen kann, und dass die Schätze, die die Mütterlichkeit der Welt zu geben hat, nur wir geben können.

Darum rufe ich heute allen Müttern eine unumstößliche Wahrheit zu: Mama, du bist unersetzbar! Du bist das Herz Deiner Familie! Die Sonne im Haus! Es gibt Dinge, die kriegen nur wir auf die Reihe und damit meine ich vor allem Dinge, die uns aufgrund unserer einzigartigen Bindung zu unseren Kindern möglich sind.

Erkennen wir unseren Wert, dann wird ihn auch Schritt für Schritt die Welt erkennen. Das geht Hand in Hand. Unterschätzen wir nicht unsere unentbehrliche Rolle! Setzen wir uns gemeinsam ein für diese Vision.

Dann wird uns kein rauer Wind mehr umwehen können und unser positives Vorbild wird andere Mütter anregen, unserer Spur zu folgen.

So könnte es beginnen!

Weitere Infos:

www.sonneimhaus.de

www.stiftung-familienwerte.de

Ein Leben im Geiste Jesu

Herr, mache mich

  • gehorsam ohne Widerspruch,
  • arm im Geiste ohne niedrige Gesinnung,
  • keusch ohne falsche Scham,
  • geduldig ohne Murren,
  • demütig ohne Verstellung,
  • froh ohne Ausgelassenheit,
  • ernst ohne Trübsinn,
  • rührig ohne Hast,
  • wahrhaftig ohne Falsch

Herr, lass mich Gutes tun ohne Überheblichkeit, den Nächsten ermahnen ohne Heuchelei. Gib mir, Herr,

  • ein wachsames Herz, das kein leichtfertiger Gedanke von dir ablenke,
  • ein edles Herz, das keine unwürdige Neigung nach unten ziehe,
  • ein gerades und aufrechtes Herz, das kein gemeines Streben auf Abwege führe,
  • ein starkes Herz, das keine Trübsal beuge,
  • ein freies Herz, das sich von keiner Leidenschaft beherrschen lässt,
  • Gib mir einen Lebenswandel, der dir wohlgefällt und Beharrlichkeit, die dich mit Zuversicht erwartet.

Amen.

Hl. Thomas von Aquino

Litanei zum Hl. Char­bel Makhlouf

Herr, erbarme dich unser. Christus, erbarme dich unser.
Herr, erbarme dich unser. Christus, höre uns. Christus, erhöre uns.
Gott, Vater im Himmel, erbarme dich unser.
Gott Sohn, Erlöser der Welt, erbarme dich unser.
Gott, Heiliger Geist, erbarme dich unser.
Heilige Dreifaltigkeit, ein einiger Gott, erbarme dich unser.

Heiliger Charbel Makhlouf, bitte für uns.
Du große geistliche Zeder vom Libanon, bitte für uns.
Du gehorsamer Sohn armer Bauern, bitte für uns.
Du frommer Gott-Sucher, bitte für uns.
Du opferbereiter Mönch, bitte für uns.
Du gottverbundener Priester, bitte für uns.
Du bussfertiger Einsiedler, bitte für uns.
Du beharrlicher Beter, bitte für uns.
Du gotterleuchteter Ratgeber, bitte für uns.
Du hilfreicher Vater der Armen, bitte für uns.
Du Tröster der Leidenden, bitte für uns.
Du Fürsprecher der Bedrängten, bitte für uns.
Du einflussreicher Mittler des Friedens, bitte für uns.
Du wundermächtiger Helfer in Krankheit und Not, bitte für uns.

Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt – verschone uns, o Herr.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt – erhöre uns, o Herr.
Lamm Gottes, du nimmst hinweg die Sünden der Welt – erbarme dich unser, o Herr.
Du bist gross in deinen Heiligen, gütiger Gott und schenkst uns durch sie dein Erbarmen.

Lasset uns beten:
Allmächtiger dreieiniger Gott, du hast den heiligen Charbel in deinen besonderen Dienst berufen und mit ganz großen Gnaden beschenkt. Durch seine Vermittlung hast du vielen Leidenden wunderbar geholfen, Kranke geheilt, Sünder bekehrt und Trauernde getröstet. Ich vertraue fest darauf, dass er mit seiner Fürsprache auch mir helfen kann. Ich biete dir seine Tugenden, Opfer und Gebete an und bitte dich demütig um baldige Hilfe in meinen Anliegen und Sorgen. Verherrliche deine Macht und Güte und deinen treuen Diener vom Libanon, indem du mir Erhörung gewährst. Dann will ich mit ihm zusammen dir von Herzen danken und dich loben und anbeten, der du die Liebe bist und über alle Geschöpfe machtvoll waltest in Ewigkeit. Amen.

Bild: Char­bel Makhlouf, dwightlongenecker.com

Große Kirchen – keine Gottesdienste

Verbot von Gottesdiensten in der Kirche muss aufgehoben werden

Derzeit verboten!?
Verbot von Gottesdiensten in der Kirche muss aufgehoben werden

Falls Sie genauso wie ich erstaunt sind über die radikalen Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung, was das Verbot der Gottesdienste in Kirchen angeht: kein Sonntagsgottesdienst, keine Werktagsmesse, aber auch keine eucharistische Anbetung, kein Stundengebet und kein Rosenkranz! Keine Form des lauten Betens oder Singens ist erlaubt, auch wenn nur 5 Leute in der Kirche zusammen wären.

Wenn man sich vor Augen hält, wie groß unsere Kirchenräume sind und wie gut man das regeln könnte, ohne die Sicherheitsmaßnahmen zu verletzten, dann wirkt diese Maßnahme absurd.

Deshalb habe ich eine Petition unterstützt, die von Bekannten bei „open Petition“ eingestellt wurde. Bitte unterschreibt selbst, wenn es euch auch ein Anliegen ist und helft mit, die Petition zu verbreiten.

UNTERSTÜTZEN

Gebet der liebenden Aufmerksamkeit

Gebet der liebenden Aufmerksamkeit

Die Vertiefung des geistlichen Lebens bedarf einer ständigen Übung. Ignatius von Loyola hat dafür mit höchster Präzision die Form der Exerzitien entwickelt. Das sind bestimmte Tage oder Wochen im Laufe des Lebens, in denen wir uns intensiv mit uns selbst, unserem Leben und vor allem mit unserer Beziehung zu Gott auseinandersetzen. Neben diesen besonderen Tagen ist es aber ganz wichtig, dass wir auch in unserem Alltag immer wieder prüfen, ob wir auf dem richtigen Weg sind. Eine Hilfe dazu ist das Gebet der liebenden Aufmerksamkeit. Ignatius gibt dafür einen Prozess in fünf Schritten vor.

  • Dankbarkeit

Am Ende des Tages suche ich mir einen Platz, an dem ich ungestört beten kann. Ich nehme mir etwa 10 bis 15 Minuten Zeit. Ich versuche mir bewusst zu machen, dass ich vor Gott stehe, dass Gott mich und mein Leben liebevoll ansieht, dass ich dabei aber nicht allein bin, sondern immer auch in der Gemeinschaft der Menschen stehe. Ich danke Gott für seine Gegenwart in meinem Leben.

  • Gebet zum Hl. Geist

Ich bitte Gott um seinen Heiligen Geist, dass er mich erleuchtet und ich in seinem Licht die Dinge sehen kann, wie sie in Gottes Augen sind.

  • Bewusst werden

Ich gehe den vergangenen Tag (z.B. Stunde für Stunde) durch und erinnere mich, ohne zu werten, an die Tätigkeiten, Begegnungen, Gefühle, Gedanken usw. dieses Tages. Ich versuche, darin Gottes Gegenwart zu entdecken. Was hat mir Freude und Trost bereitet? Worüber empfinde ich Ärger oder Unzufriedenheit? Was war schmerzlich oder enttäuschend? Wofür bin ich heute Gott am meisten dankbar?

  • Wertschätzung des Tages

Ich komme mit Gott ins Gespräch, danke ihm für alles, was gut und gelungen war. Ich bitte Gott um Trost oder Versöhnung für das, was dunkel oder schuldhaft war. Ich vertraue mich in allem Gottes Liebe an.

  • Entschluss für die Zukunft

Zum Abschluss schaue ich auf die Zukunft. Staunend entdecke ich die Möglichkeiten und Perspektiven, die Gott mir eröffnet. Was erwartet mich am kommenden Tag? Kann ich konkret etwas Neues wagen? Ich vertraue Gott meine Hoffnungen und Befürchtungen an.

Ich beende das Gebet der liebenden Aufmerksamkeit mit einem Vater Unser.

Abgesagt: Mit Jesus den Kreuzweg gehen

Aufgrund der allgemeinen Lage im Zusammenhang mit der Ausbreitung des Corona- Virus und dem damit von den Behörden ausgesprochenen Versammlungseinschränkung muss der Kreuzweg am 21. März leider abgesagt werden!

Es gehört zur katholischen Tradition, in der Passionzeit, also die letzten beiden Wochen vor Ostern, das Leiden Jesu in besonderer Weise zu bedenken und zu meditieren. Das macht uns bewusst was der Heiland auf sich genommen hat, um uns zu erlösen. The Theologen des Mittelalters lehren bereits, dass ein Trofen Blut ausgereicht hätte, um die Erlösung aller Menschen von Sünde und ewigen Tod zu befreien. Er aber hat ALLES vergossen. [Joh 19, 34]

Gehen wir mit IHM gemeinsam den Kreuzweg. Hier ist eine Einldaung dazu:

Exodus90: Day 38: Waiting on a Street Bench. Sweet

Day38: Waiting on a Street Bench. Sweet

Tägliche Peilungen: Woche 6

Sie befinden sich auf dem nordwestlichen Ufer des Roten Meeres.

Die Israeliten sind zwischen einer Armee und einem Gewässer gefangen. Wir befinden uns an einem ähnlichen Ort: zwischen unseren früheren Gewohnheiten und den Disziplinen. Wenn wir jetzt aufhören, werden wir wieder versklavt sein. Bleiben Sie standhaft in Ihrem Glauben.

Aktionspunkte

1. Nehmen Sie sich Zeit für ein gutes Geständnis.
2. Bleiben Sie bei den Reflexionen.
3. Treten Sie in das Wort ein.

Beten Sie, dass der Herr Ihnen und Ihrer Bruderschaft Befreiung gewährt.

Beten Sie um Freiheit für alle Menschen im Exodus, so wie sie für Sie beten.

Vater unser …

Exodus 15:22–27

Danach ließ Moses die Israeliten vom Schilfmeer aufbrechen; sie zogen hinaus zur Wüste Schur. Drei Tage lang wanderten sie in der Wüste, und sie fanden kein Wasser. Sie kamen nach Mara, aber sie konnten das Wasser von Mara nicht trinken, weil es bitter war. Darum heißt der Ort „Mara“ (Bitterkeit). Das Volk aber murrte gegen Moses und sprach: „Was sollen wir denn trinken?“ Er rief laut zum Herrn, und der Herr zeigte ihm ein Holz. Er warf es ins Wasser, und das Wasser wurde süß. Dort gab er ihm Satzung und Recht, und dort stellte er es auf die Probe. Er sprach: „Wenn du nur fleißig hörst auf die Stimme des Herrn, deines Gottes, und das, was recht ist in seinen Augen, tust, auf seine Gebote achtgibst und alle seine Satzungen hältst, will ich dir keine der Krankheiten auferlegen, die ich Ägypten auferlegt habe; denn ich bin der Herr, dein Arzt!“

Sie kamen nun nach Elim; dort waren zwölf Wasserquellen und siebzig Palmen. Sie schlugen dort am Wasser ein Lager auf.

Reflexion

Die Israeliten, die aus der Sklaverei des Pharaos befreit wurden und die ersten Tage ihrer Freiheit genießen, befinden sich nun inmitten einer unfruchtbaren Wüste. Sie sind zum Wasser der Marah gekommen, fanden es aber bitter und untrinkbar. In dem, was für sie zum Muster werden wird, zweifeln sie an Gottes Vorsehung. Sie drängen Moses wütend, etwas dagegen zu unternehmen. Mose betet dann zu Gott um Hilfe, und als Antwort darauf zeigt Gott Mose einen Baum.

Ja, einen Baum.

Da Sie die Israeliten auf ihrem Exodus verfolgt haben, haben Sie zweifellos begonnen zu erkennen, dass viele der Ereignisse im Alten Testament schwer zu verstehen sind, abgesehen von dem Licht, das Christus gegeben hat. Das heutige Szenario des Baumes ist ein Paradebeispiel dafür. Wenn Christus kommt, bringt er seine Apostel zu einem Baum (dem Kreuz), und er beauftragt sie, alle Nationen zu lehren, dieses Kreuz aufzunehmen und zu tragen. Seit zwei Jahrtausenden hat diese Tat Christi und die Verbreitung der Kraft des Kreuzes in der ganzen Welt das Leben der Christen – mit all ihren Lasten und Prüfungen, so süß und leicht sie auch erscheinen mögen – bitter gemacht.

Stellen Sie sich vor, Sie sitzen auf einer Stadtbank in der bitteren Kälte. Es schneit ständig, und die Bank ist neben einer verkehrsreichen und matschigen Straße am Boden festgeschraubt. Ein sehr säumiger Mitarbeiter holt Sie (wieder) zu spät zur Arbeit ab. Als es immer kälter wird und immer tiefer schneebedeckt ist, denkt man nicht an das Kreuz. Stattdessen haben Sie sich erlaubt, ärgerlich und zynisch zu werden.

Stellen Sie sich nun vor, Sie säßen an einem ähnlich kalten und schneebedeckten Tag auf einer ähnlichen Bank. Nur dass die Bank diesmal an einem Seil hängt und sich auf den Gipfel eines Berges namens KT-22 zubewegt. Sie sind nicht verärgert oder zynisch über die Kälte und den Schnee. Stattdessen sind Sie beheizt und überströmend vor Freude. Tatsächlich haben Sie gutes Geld dafür bezahlt, um in diesen Elementen zu sein, denn diese scheinbar widrigen Dinge (die bittere Kälte, die unbequeme Bank und der kippende Schnee) werden Ihnen die Chance geben, an einem ikonischen Powder-Tag im Squaw Valley hüfthoch zu stehen. Als Skifahrer haben Sie die Augen, um den Wert Ihrer Fahrt mit einem Sessellift zu erkennen. So ist selbst dieser bitterkalte Moment süß.

Durch die reinigende Natur dieser spirituellen Übung wird Ihr Warten auf der Stadtbank genauso süß für Sie werden wie die Fahrt eines Skifahrers mit einem Sessellift. Die Ausübung von Askese hilft Ihnen, die Augen zu gewinnen, um die Möglichkeiten zu erkennen, die sich hinter Ihren Begegnungen mit dem Unglück verbergen. Mit diesen neuen Augen können Sie sehen, dass das Sitzen auf einer kalten Stadtbank eine Gelegenheit ist, Ihr Unbehagen und Ihre mangelnde Kontrolle mit dem Kreuz zu vereinen und das, was wie nichts anderes als eine Last erscheint, zu einer erheblichen Gelegenheit zur Selbsthingabe zu machen.

Durch das Kreuz kann Ihr Leiden im Gebet für Sie, Ihre Familie und sogar für Ihren verspäteten Mitarbeiter erhöht werden. So wie der Baum, der in Marah ins Wasser geworfen wurde, das nicht trinkbare Wasser versüßte, so kann das Kreuz, das in unsere Not geworfen“ wird, selbst unsere bittersten Leiden süß machen.