Das Gleichnis vom unnützen Verwalter

Das Gleichnis vom unnützen Verwalter

Quelle: commons.wikimedia.org

Im Gleichnis vom unnützen Verwalter, eines der „Skandalgleichnisse Jesu, wird davon gesprochen, wie einer, der Geld veruntreut hat, einen letzten Versuch unternimmt, „seine Haut zu retten“. Er weiß, wie wichtig es jetzt ist, da er am Ende ist, Freunde zu haben, die ihn tragen und halten. P. Markus Johannes Straubhaar legt den Text des Evangeliums aus.

16-9-18_Der_unehrliche_Verwalter.mp3 (audio/mp3, 20.9 MB)

aus Predigtreihe aus Maria Linden/ Ottersweier (Baden)
(Text: Veronika)

Das Prinzip „Erlösung“

Das Prinzip „Erlösung“

Wenn im Alten Testament vom „Zorn Gottes“ die Rede ist, den die Schiffer zu besänftigen versuchen, indem sie Jona über Bord werfen, scheint zunächst weit weg von unserem christlichen Gottesverständnis zu sein. Dass in dieser Figur des Jona aber etwas aufleuchtet, was zum Verstehen  der Erlösung am Kreuz beiträgt, wo einer für die anderen in die Bresche springt, wird in dieser Auslegung der Jona-Geschichte deutlich.

Medien-Datei (audio/mp3, 24.0 MB)

aus Predigtreihe aus Maria Linden/ Ottersweier (Baden)

(Text: Veronika)

Von der Würde des Menschseins

Von der Würde des Menschseins

commons.wikimedia.org

Text des Evangeliums
Der Herr antwortete: Wer ist denn der treue und kluge Verwalter, den der Herr einsetzen wird, damit er seinem Gesinde zur rechten Zeit die Nahrung zuteilt?
Selig der Knecht, den der Herr damit beschäftigt findet, wenn er kommt!
(Lk 12,42f)

Jeder Mensch ist mit seinen vielfältigen Gaben und Talenten auch immer Gabe für den anderen, sogar so sehr, dass er ihm „Nahrung“ zum Leben geben kann. Es macht die Würde des Menschseins aus, dass er anderen etwas von der Liebe mitteilen kann, aus der er selber lebt und die er selbst erfahren hat. Aufgabe für jeden von uns ist es, immer feinfühliger und hellhöriger auf die Stimme Gottes zu werden, damit wir spüren, was der andere braucht.

Medien-Datei (audio/mp3, 29.0 MB)

aus Predigtreihe aus Maria Linden/ Ottersweier (Baden)

(Text: Veronika)

Zueinanderstehen – ein Leben lang?

Zueinanderstehen – ein Leben lang?

Eine sogenannte „goldene Hochzeit“ setzt 50 Jahre voraus, die zwei Menschen zusammen verbracht, Situationen zusammen durchlebt und durchlitten haben, ohne „das Handtuch zu werfen“, auch wenn miteinander leben nicht immer leicht ist. P. Markus Johannes legt einen ungewohnten Evangelien-Text auf die Situation des Zusammenlebens hin aus und beleuchtet das Thema „Liebe und Ehe“ anlässlich der einer Goldhochzeit und zeigt, dass lieben immer auch neues Leben für zwei Menschen bedeutet.

Medien-Datei (audio/mp3, 21.5 MB)

aus Predigtreihe aus Maria Linden/ Ottersweier (Baden)

(Text: Veronika)

Dem Glauben auf der Spur

Dem Glauben auf der Spur

Ein Glaubenskurs für Einsteiger und Insider – Predigtreihe aus Maria Linden/ Ottersweier (Baden)

Beschreibung

In den Texten des Evangelien zu lesen ist wie das Blättern in einem Album, in dem wir das ein oder andere Bild schon kennen. Manche Eindrücke sind verblasst, manche Bilder aber sind so ursprünglich und stark, dass sie lebendig vor dem inneren Auge stehen. Es sind Bilder, die das Leben prägen können und es verwandeln, weil sie das Wort aufgreifen, das Jesus selbst gesprochen und das er selbst ganz und gar gelebt hat. Wenn wir zum Kern dieser Bilder und Szenen vordringen, sprechen sie von einem Lebensvollzug, der vielen heute fremd geworden ist.

Was könnte das sein, was Menschen am Glauben an Gott, an einen „Vater im Himmel“, wie Jesus ihn nennt, so fasziniert, dass sie ihr Leben davon prägen lassen und manchmal ungewöhnliche Schritte tun können, die alles andere als naheliegend sind? Wenn Menschen zur Versöhnung mit sich selbst und mit dem, der ihnen etwas angetan hat, bereit werden, wenn sie nicht nur denen Gutes tun, die auch ihnen wohlgesonnen sind, wenn sie etwas abgeben, auch wenn sie nichts dafür bekommen oder wenn sie offen und zuversichtlich in eine ungewisse Zukunft gehen können, dann hat dies alles mit dem Gott zu tun, den sie als Halt in ihrem Leben entdeckt und erfahren haben. Dass der Glaube an den lebendigen Gott belebt und das persönliche Leben weitet, soll der „rote Faden“ sein, dem die Auswahl der Themen folgt. Wer dieser Gott ist und wie er sich in den Worten und Taten Jesu gezeigt hat, legt P. Markus Johannes Straubhaar (Maria Linden/ Ottersweier) in seinen Ansprachen dar. Es sind Auslegungen ausgewählter Texte des Evangeliums (Neues Testament). Grundfragen des christlichen Glaubens kommen zur Sprache und eröffnen einen facettenreichen Zugang zu bekannten und fremden Texten.

Name Description Released
1 Das Prinzip „Erlösung“ Einer muss „über Bord gehen“ – eine Auslegung der Jona-Geschichte 6 4 2017
2 Eine Schule des Gebetes – das Buch Tobit Das Gebet des Tobit mit seiner Frau 5 4 2017
3 Von der Würde des Menschseins Was Gott dem Menschen zutraut 1 4 2017
4 Das Kreuz als Synthese der Freiheit, der Wahrheit und der Liebe Warum das Kreuz die Mitte des christlichen Glaubens ist 5 3 2017
5 Zueinanderstehen – ein Leben lang? Zusammen leben und zusammen wachsen 5 2 2017

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Text: Veronika

Pfingstwallfahrt Paris – Chartres

Liebe Freunde, liebe Chartres-Pilger

Jahr für Jahr findet an Pfingsten die Fusswallfahrt von Paris nach Chartres statt. Während drei Tagen machen sich rund 10’000 Pilger aus verschiedenen Ländern zu Fuss auf den gut 100 km langen Weg zum Marienwallfahrtsort Chartres, zum Schleier der Muttergottes.

Diesjähriger Termin: 3. bis 5. Juni 2017

Es ist ein Weg der Gnade, den wir gemeinsam im Gebet und Gesang, sowie auch im fröhlichen Austausch in Angriff nehmen werden. Die Wallfahrt bietet eine gute Gelegenheit,  Gebetsanliegen und Sorgen der Gottesmutter anzuvertrauen und sie mit den Mühen des Weges aufzuopfern. Riesig ist die Freude wenn man nach dem anstrengenden Weg in Chartres ankommt und dort die Abschlussmesse feiert. So ist die Wallfahrt ein Abbild unseres Lebens: Jeden Schritt lernt man aus Liebe zu Gott und in die Richtung des ewigen Ziels zu machen.

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